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Fußball: Kreisliga B: Der Aufstieg ist für den SuS Nord erst einmal kein Thema

Fußball : Kreisliga B: Der Aufstieg ist für den SuS Nord erst einmal kein Thema

Zum Aufstieg fehlte nicht viel. Der SuS Wesel-Nord durfte in der vergangenen Saison bis zum letzten Spieltag in der Fußball-Kreisliga B auf den Sprung ins Kreisliga-Oberhaus hoffen. Am Ende belegte das Team von Trainer Michael Tyrann mit nur zwei Punkten Rückstand auf Meister Fortuna Millingen den dritten Platz. Der eine oder andere Konkurrent wird den SuS in der am Wochenende beginnenden Saison in der Kreisliga B Gruppe zwei deshalb mit Sicherheit auf seiner Titelrechnung haben. Doch Tyrann hält den Ball flach. Der Aufstieg ist für ihn erst einmal kein Thema.

Ein Grund dafür ist, dass drei Absteiger aus der Kreisliga A in der Gruppe stehen: GW Flüren, der VfR Mehrhoog und der TuS Haffen-Mehr. "Die Konkurrenz ist sehr stark. Es wird viel davon abhängen, wie wir aus den Startlöchern kommen, zumal wir zunächst gegen Flüren und Haffen-Mehr spielen. Erst nach sieben oder acht Partien werden wir genauer wissen, wohin die Reise gehen kann", sagt Tyrann. Er traut seinem Team einen Platz im oberen Tabellendrittel zu. "Denn unser Vorteil ist, dass wir eine eingespielte Mannschaft haben."

Der SuS hat allerdings auf wichtigen Positionen erfahrene Kräfte verloren. Torhüter Sven Scholten wechselte zum Bezirksliga-Absteiger TuS Drevenack. Außerdem will sich der 34-jährige Michael Tyrann, der in der vergangenen Saison noch der Abwehrchef war, jetzt ganz auf den Job als Coach konzentrieren. Timur Sürek oder Meik Klinger, der reaktiviert wurde, kommen als Nachfolger infrage. In Tim Stolzenburg (PSV Wesel II) hat ein weiterer Stammspieler den Club verlassen. Dafür bleibt Angreifer Marcel Freydorfer, der eigentlich zum Liga-Rivalen Viktoria Wesel wechseln wollte, jetzt doch beim SuS. 26 Akteure stehen somit im Kader. "Allerdings haben einige Spieler noch nicht die Tauglichkeit für die Kreisliga B. Wir sind deshalb darauf angewiesen, dass wir vom Verletzungspech verschont bleiben", sagt Michael Tyrann.

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Der KaderTor: Tim Doliwa, Marco Hoffmann, Christoph Kerskes. Abwehr: Timur Sürek, Fabian Müller, Stefan den Brok, Tobias Thiem, Jens Jakubowski, Kai Tobias Graf, Philipp Stolzenburg, Sebastian Lange (SV Ginderich), Tobias Doormann (SuS II). Mittelfeld: Bernd Knüfer, Meik Klinger, Marcel Busch, Ferhat Isik, Oliver Pieck, Christoph Illgas, Dominik Kess, Markus Höppner (SuS II), Aykut Özyurt. Angriff: Andre Jansen, Daniel Schmellekamp, Pascal Marquardt, Mike Sennewald, Marcel Freydorfer.

(josch)