Lokalsport: Kleiner Dämpfer im Titelrennen für SV Schermbeck

Lokalsport : Kleiner Dämpfer im Titelrennen für SV Schermbeck

Der stark ersatzgeschwächte Handball-Landesligist erreicht beim VfB Homberg II lediglich ein 26:26 (13:10).

Im Kampf um die Meisterschaft in der Handball-Landesliga musste der SV Schermbeck am Sonntagabend einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Bei der Zweitvertretung des VfB Homberg reichte es nach spannenden 60 Minuten am Ende lediglich zu einem Teilerfolg. Mit 26:26 (13:10) trennten sich die beiden Kontrahenten, wobei die Schermbecker in der Schlussphase schon fast wie die sicheren Sieger aussahen. "Angesichts des Spielverlaufes haben wir einen Punkt verloren", sagte Trainer Thomas Keysers. "Angesichts unserer personellen Situation aber haben wir einen Zähler gewonnen."

Nachdem sich am Vormittag auch noch Heiko Kreilkamp mit einem grippalen Infekt abgemeldet hatte, trat der SVS ohne neun Stammspieler an. Prompt verschlief das mit einigen Akteuren aus der zweiten Mannschaft aufgefüllte Team den Start und lag gleich zu Beginn mit 0:4 zurück. Vor allem die taktische Variante mit einem vorgezogenen Abwehrspieler schmeckte dem SVS nicht. Erst allmählich fand der Gast besser in die Partie, kam bis zum Wechsel aber nur auf 10:13 heran.

Das änderte sich schlagartig in Halbzeit zwei. Jan Marienbohm spielte nun zentral und warf sogleich drei Tore in Serie. Zehn Minuten vor Schluss hatte sich der SVS ein Drei-Tore-Polster erspielt und sah schon wie der sichere Sieger aus. Kurz vor dem Ende aber kassierte der Gast noch den Ausgleich. "In der Schlussphase sind wir zu hektisch geworden", so Keysers. "Da haben wir entscheidende Fehler gemacht."

SV Schermbeck: Maile, N. Bell - Boden (1), Kempken (2), Fröhner-Soppe (2), Marienbohm (7), Döhmer (4), Weber (10), Potthast, Schulz.

(beck)
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