Lokalsport: Jeweils ein Erfolg für die Teams des SVS

Lokalsport : Jeweils ein Erfolg für die Teams des SVS

Bei den Neujahrsturnieren für Damen und Herren belegen die Mannschaften des Gastgebers Rang vier.

Die Handball-Mannschaften des SV Schermbeck präsentierten sich bei den Neujahrsturnieren als guter Gastgeber. Nicht nur, dass sowohl die 40. Auflage bei den Herren als auch das neunte Turnier bei den Damen gut über die Bühne gebracht wurden. Vielmehr hielt sich der SVS - sicherlich ungewollt - in Sachen Turniersiegen auch stark zurück. Beide Schermbecker Teams landeten auf dem vierten Platz im Feld mit je fünf Teilnehmern.

Dabei diente die Veranstaltung vor allen Dingen dazu, nach den Feiertagen wieder in den Rhythmus zu kommen. Schließlich setzen die Handballer am kommenden Wochenende ihre Saison bereits fort. Bei den Herren des SVS gab außerdem Jan-Felix Dräger sein Comeback für den Bezirksligisten. Er hatte zuletzt aufgrund eines rund dreimonatigen Studien-Aufenthalts in der Nähe von Basel gefehlt. "Ihn haben wir wieder in die Mannschaft integriert", sagte SVS-Trainer René Hoffmeister.

Der einen Verstärkung stand aber auch wieder ein neuer Ausfall gegenüber. Johannes Dahlhaus ist aufgrund seiner im letzten Meisterschaftsspiel erlittenen Ellenbogenverletzung weiter außer Gefecht. Der SVS-Coach konnte deshalb nur elf Akteure aufbieten - sechs Spieler schauten verletzt von der Tribüne zu. Sie sahen in den Bezirksliga-Duellen ein 11:8 gegen den TV Vreden, ein 12:12 gegen Teutonia Riemke II sowie Niederlagen gegen den PSV Recklinghausen II (8:14) und den Turniersieger HC TV Rhede (8:11). Am Ende ging dem Gastgeber die Kraft einfach aus.

Als "positives Signal für das kommende Wochenende" wertete Stefanie Heidermann, Spielertrainerin des Frauen-Teams des SVS, die Partie gegen HC TV Rhede II. Gegen den Rivalen aus der Bezirksliga, der am Samstag den SVS in der Liga empfängt, reichte es beim 14:7 zum einzigen Erfolg. Als übermächtig erwies sich wie erwartet Verbandsligist und Turniersieger TV Borken (5:17). "Aus solchen Spielen kann man nur lernen", so Heidermann. Ansonsten sei jede Partie auch gut für die Kondition gewesen. Gegen RW Dorsten (5:10) und TB Oberhausen (6:15) gab es noch zwei Niederlagen. "Gegen Oberhausen hatten wir Pech bei einigen Aluminium-Treffern", sagte Stefanie Heidermann, die zum Ende der Saison wieder mit Stefanie Hindricksen nach ihrer Schulter-Operation rechnet.

(R.P.)
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