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Ingrid Klimke und Frank Ostholt wollen bei Reitturnier in Wesel starten

Prominente Teilnehmer : Olympiasieger starten bei Reitturnier in Obrighoven

Ingrid Klimke und Frank Ostholt haben für die Vielseitigkeits-Veranstaltung des RV St. Hubertus am kommenden Wochenende gemeldet. Vereinsvorsitzender Hans-Peter Abeck freut sich über die große Teilnehmerresonanz.

Bis zum Start am Samstag um 8 Uhr ist noch viel zu tun auf der Reitanlage des RV St. Hubertus Obrighoven. Doch die Vorfreude überwiegt ganz klar die Mühen. Zum ersten Mal seit 30 Jahren ist der Weseler Verein am Wochenende wieder Ausrichter eines Internationalen Vielseitigkeitsturniers. Und trotz der Coronavirus-Pandemie hat sich die Veranstaltung samt der sportlich im Vordergrund stehenden CCI2*-Prüfung bei den Aktiven im Vorfeld als ausgesprochen beliebt erwiesen.

„Wir laufen über vor Nennungen“, sagt Vorsitzender Hans-Peter Abeck. Insgesamt 276 Starts können durchgeführt werden, viele müssen über die Warteliste auf ein Nachrücken hoffen.

Nicht nur die Quantität sollte stimmen. Auch die beiden Olympiasieger Ingrid Klimke und Frank Ostholt sowie dessen schwedische Ehefrau Sara Algotsson-Ostholt haben sich in Obrighoven angekündigt. Für internationales Flair sorgen außerdem Starter aus Belgien und den Niederlanden, die sich mit gleich sieben Teilnehmerinnen vom gastgebenden RVO um die Platzierungen streiten werden. Elisa und Clara-Sophie Abeck, Anke Engelmann Rebecca Herter, Sabrina Rieskamp, Nadja Schulte und Kristin Maiwald können und wollen allesamt die schwere Zwei-Sterne-Prüfung im heimischen Gelände reiten.

Der Verein hatte sein internationales Turnier schon im vergangenen Jahr anmelden müssen, das nun wegen der Pandemie etwas anders abläuft als es damals geplant war. Nicht unbedingt unter dem sportlichen Aspekt, denn da haben die Verantwortlichen bei ihrer Freiluftveranstaltung auf dem riesigen Gelände kaum Sicherheitsbedenken für Aktive und Zuschauer. Wegen des Hygienekonzepts fällt allerdings der Gastronomiebereich, der den Reitvereinen für gewöhnlich wichtige Einnahmen beschert, etwas kleiner aus. „Aber wir haben das große Glück, dass unsere Sponsoren ihre Gelder für die im Frühjahr ausgefallenen Turniere trotzdem überwiesen haben. Damit können wir jetzt arbeiten, und wenn es gut läuft, steht am Ende eine schwarze Null“, sagt Hans-Peter Abeck.

Der Vorsitzende ist frohen Mutes, dass alles glatt geht. Dem Veranstalter helfen dabei die Erfahrungen vom nationalen Event, das der RV St. Hubertus bereits Anfang August ausrichtete und von vielen Turnieren bei anderen Vereinen, die zuletzt schon stattfanden. Abeck: „Mir ist nicht bekannt, dass es irgendwo Probleme gab.“