Im Handball-Kreispokal steht der SV Schermbeck in der nächsten Runde.

Handball : Pokal: SV Schermbeck locker weiter, BW Dingden ohne Chance

Während der Landesliga-Spitzenreiter den Moerser SC mit 40:25 bezwingt, unterliegt der Bezirksligist dem höherklassigen HC TV Rhede mit 13:27.

In der ersten Runde des Kreispokals war für Handball-Landesligist SV Schermbeck der eine Klasse tiefer spielende Moerser SC keine besonders hohe Hürde. Mit 40:25 (18:12) behauptete sich der aktuelle Spitzenreiter in der Landesliga und trifft damit nun auf einen Gegner, der in seiner Liga ebenfalls ganz oben steht. Der SVS empfängt den Verbandsliga-Primus TV Jahn Hiesfeld. Ein Termin für die Zweitrunden-Begegnung steht allerdings noch nicht fest.

Für den Schermbecker Coach kommt es gegen Hiesfeld zu einem Wiedersehen mit alten Bekannten. „Hiesfelds Trainer Harry Mohrhoff war Lehrgangsleiter, als ich meinte C-Lizenz gemacht habe“, sagte Stefan Schmücker. Zudem schlossen sich während Schmückers Zeit bei Adler Bottrop zwei Akteure den Hiesfeldern an – die Aufgabe hat also vor allem für den Schermbecker Coach ihren Reiz.

Die Partie in Moers hatte dagegen wenig Reizvolles zu bieten. „Wir sind zwar nie in Gefahr geraten, aber es war kein schönes Spiel. Wir haben uns teilweise dem Gegner angepasst“, so Stefan Schmücker. Im ersten Durchgang verstanden es die Gäste in nur ganz wenigen Phasen, Tempo aufzunehmen. Aus einem 5:4 (13.) wurde fünf Minuten später ein 9:5. Aber der Gastgeber schloss nach 28 Minuten wieder auf und kam bis auf 12:14 heran. „Während einer Auszeit habe ich meine Mannschaft dann ein bisschen unter Druck gesetzt und an die Ehre appelliert“, so der SVS-Coach. Dies fruchtete, die Gäste zogen davon. „In der zweiten Hälfte war die Leistung dann ganz okay“, sagte Schmücker.

SV Schermbeck: Potthast; Urbansky (4), L. Nappenfeld (6), Marienbohm (6), N. Nappenfeld (5), Portz (6), Lütke-Stratkötter (3), Kempken (4), Dräger-Gilleßen (3), Vengels, Schmäing (3/1), Hollwig.

„Wir haben sehr stark angefangen, aber noch stärker nachgelassen“, sagte Tobias Weidemann, Spieler des Handball-Bezirksligisten BW Dingden, der den erkrankten Rolf Koßmann auch als Trainer vertrat, nach dem 13:27 (5:15) seiner Mannschaft gegen den Landesligisten HC TV Rhede. Lediglich mit 3:4 lagen die Blau-Weißen nach elf Minuten hinten. Doch 420 Sekunden später hieß es bereits 3:10.

„Wir haben viel gewechselt. Da kam dann der Einbruch und wir hatten in der Deckung keinen Zugriff mehr“, so Weidemann. Bis zur Pause änderte sich daran nichts. So war die Partie nach 30 Minuten eigentlich schon gelaufen. In den ersten Minuten der zweiten Hälfte kam BW Dingden auf 9:15 heran (36.). Aber Rhede brachte die Führung nicht nur sicher über die Runden, sondern baute sie kontinuierlich aus.

BW Dingden: Görkes, Khachatorian – Duvenbeck, T. Weidemann (2/2), Balachandrian (2), Hegering, J. Bielefeld, Klein-Hitpaß, L. Bielefeld (2), C. Weidemann, Scheper (1), Duvenbeck (2), Ritte (3), S. Narberhaus (1).

(R.P.)
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