HSG Wesel will den ersten Heimsieg feiern

Handball : HSG Wesel will den ersten Heimsieg feiern

Der Verbandsligist ist seit drei Spielen ungeschlagen. Am Sonntag ist die Turnerschaft St. Tönis zu Gast.

Die Serie soll halten: Nach drei Spielen ohne Niederlage und einer Ausbeute von fünf Punkten hat der Handball-Verbandsligist HSG Wesel nicht nur den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle herstellen können, sondern auch den schlechten Saisonstart mit 0:6-Zählern vergessen lassen. Auch am Sonntag, 16.30 Uhr, will das Team von Trainer Jan Mittelsdorf auf der Erfolgswelle bleiben. Zu Gast ist die Turnerschaft St. Tönis. „Mit einem weiteren Sieg wären wir wohl endgültig aus den unteren Tabellenrängen raus”, sagt der Coach. „Zudem wäre es klasse, wenn wir endlich auch den ersten Heimsieg einfahren könnten.”

Tatsächlich reichte es vor heimischer Kulisse in drei Spielen bislang lediglich zu einem Unentschieden (27:27 gegen die Turnerschaft Grefrath). Mit der derzeitigen Leistung seiner Spieler ist Mittelsdorf aber sehr zufrieden, zumal einige der „ganz dicken Brocken” bereits hinter dem Team liegen. In den kommenden Wochen stehen jene Spiele an, in denen die HSG Punkte holen kann. „Wir sind derzeit auf einem sehr, sehr guten Weg”, sagt der Coach.

Doch warnt Mittelsdorf vor der Turnerschaft St. Tönis, die mit kleineren, aber äußerst schnellen Spielern agiert. Vermutlich wird der HSG-Trainer seinen Kader auf eine unangenehme, offensive Deckung einstellen müssen. „Wenn es uns aber gelingt, unsere Taktik durchzuziehen wie zuletzt gegen Oberhausen, als die erste Halbzeit sensationell war, sind unsere Chancen groß”, sagt Mittelsdorf.

Personell schlägt sich der Coach noch mit einigen Ungewissheiten herum. Zwar konnte die HSG die Spielpause nutzen, um die verletzten Akteure zu versorgen. Dennoch bleibt hinter den Einsätzen von Tobias Hermann, der an den Folgen einer Virusinfektion laboriert, Torhüter Matthias Baatz (erkrankt) und Michael Steffens (Wadenverletzung) ein Fragezeichen. Gerade Steffens hofft aber auf seinen Einsatz, da auf der Gegenseite sein Bruder Florian auflaufen wird. Zudem setzt der HSG-Coach auf die Abwehrqualitäten seines Schützlings.

(beck)