Handball: HSG: Neue Hoffnung und ungewisse Zukunft

Handball: HSG: Neue Hoffnung und ungewisse Zukunft

Der Klassenerhalt in der Handball-Bezirksliga der Frauen ist für die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg plötzlich wieder in Reichweite. Doch ob das Team in der Liga eine Zukunft hat, wenn der Abstieg vermieden werden kann, steht in den Sternen. Denn neben neuer Hoffnung gibt's auch neue Sorgen. Derzeit stehen für die kommende Saison nur neun Spielerinnen zur Verfügung. Deshalb droht die Gefahr, dass die Mannschaft aufgelöst werden muss. "Der Vorstand arbeitet an dem Problem. Meine Baustelle ist das nicht mehr", sagt Trainer Robert Boers. Er wird in der kommenden Spielzeit bekanntlich den Herren-Bezirksligisten BW Dingden übernehmen.

Boers ist seit dem Wochenende wieder guter Dinge, dass er sich bei der HSG mit dem Klassenerhalt verabschieden kann. Denn seine Schützlinge feierten mit dem 16:15 (7:7) beim Fünften TV Jahn Hiesfeld den zweiten Sieg in Folge. Die HSG rückte dadurch auf den vorletzten Platz vor und hat drei Spieltage vor Schluss nur noch zwei Punkte Rückstand auf den rettenden zehnten Rang. "Die Mannschaft hat hervorragend gekämpft und damit demonstriert, dass sie weiter an ihre Chance glaubt", sagte Boers. Sein Team sah vier Minuten vor dem Abpfiff bei einer 16:13-Führung schon wie der sichere Sieger aus. Doch es musste noch einmal gezittert werden. Torhüterin Claudia Weigel machte den Erfolg schließlich perfekt. Sie hielt Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter.

HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg: Weigel, Sanders - Scheewel (3), Hebinck (2), Hoffmann (1), Saskia Zey, I. Zey (1), Hübers, Olfen, Schlütter (9/3), Saskia Zey, Klein-Bölting.

(RP)