HSG Haldern/Meerhoog/Isselburg verteidigt Spitzenplatz in Handball-Bezirksliga

Handball : HSG HMI verteidigt trotz Remis den Platz an der Sonne

Der Handball-Bezirksligist trennt sich von Kapellen II 17:17. Die Konkurrenz aus Schermbeck und Dingden kann kaum noch in den Aufstiegskampf eingreifen.

Die Bezirksliga-Handballer der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg haben ihre Spitzenposition verteidigt. Das Team von Trainer Sven Esser genügte gegen den Tabellenfünften TV Kapellen II dafür ein 17:17 (6:10).

Allerdings musste sich die HSG das Unentschieden hart erarbeiten. Denn die Gäste fanden wesentlich besser in die Partie als die Hausherren. „Es war das erwartet schwere Spiel. Vor allem die Abwehrleistung ließ in der ersten Hälfte zu wünschen übrig. Da können wir uns bei unserem Torhüter Luka Bagar bedanken, der Schlimmeres verhindert hat“, sagte HSG-Kapitän Jannik Ising. Nach dem Seitenwechsel machten es die Gastgeber dann deutlich besser und konnten zehn Minuten vor der Schlusssirene den erneuten Ausgleich erzielen. „Im Endeffekt war es für uns aber ein gewonnener Punkt“, stellte Jannik Ising fest.

HSG HMI: Bagar, Kniest – Ising, Schnelting, Büdding (1), Schumacher (1), Schepersmann (3), Lonscher, Nehling (2), Roes (8/3), Arendsen, Marks, Fischer (2).

Derweil trennen nur drei Zähler die Handballer des SV Schermbeck II nach dem 24:18 (10:7)-Heimsieg über den Moerser SC vom Bezirksliga-Spitzenplatz. Doch Trainer Lars Cox hegt nach oben keine Hoffnung mehr. „Ja, wenn wir in der gesamten Saison immer den kompletten Kader zur Verfügung hätten“, sagte der Coach. Davon war die SVS-Reserve gegen Moers mit nur acht Feldspielern weit entfernt.

„Wir sind schon ganz gut da aufgehoben, wo wir jetzt stehen“, so Cox. Ins Heimspiel gegen Moers hatte der Tabellenvierte nur sehr schwer gefunden. Erst nach acht Minuten gelang ein Treffer, bis zur 23. Minute liefen die Schermbecker einem Rückstand hinterher. Danach setzte sich der SVS II kontinuierlich ab. „Die Einstellung war sehr gut, aber es war sicher nicht unser bestes Saisonspiel“, sagte Cox.

SVS II: Maile; Winkel (1), Rauße, Wollert (6), Döhmer (2/1), Kalinowski (3), Vengels (1), Schulz (8/1), Schulte-Bocholt (3).

Das Team von BW Dingden hat mit der 24:27 (11:11)-Heimniederlage gegen den Zweiten TuS Xanten die letzte Chance verspielt, doch noch mal oben anzugreifen. „Der Zug ist spätestens jetzt abgefahren“, stellte Spieler Tobias Weidemann nach der Begegnung unumwunden fest. Dabei waren sich die Kontrahenten zuvor auf Augenhöhe begegnet. Erstmals nach langer Krankheit mischte Michael Narberhaus wieder mit. „Das war schon ein emotionaler Moment“, sagte Weidemann. Narberhaus steuerte auch direkt wieder vier Treffer bei. Mit 20:18 lagen die Blau-Weißen knapp eine Viertelstunde vor dem Ende noch vorne. „Letztlich sind uns im Angriff aber zu viele Fehler unterlaufen“, so Weidemann.

BWD: Görkes, Khachatorian – Laufenburg (1), Narberhaus (4), T. Weidemann (6), Balachandran, Gießing, J. Bielefeld, L. Bielefeld (6/2), Kathage, C. Weidemann, Scheper, Duvenbeck (3), Ritte (4).