Fußball: HSC Dingden-Berg stoppt die Negativserie

Fußball: HSC Dingden-Berg stoppt die Negativserie

Frauen-Fußball: Landesligist besiegt SV Haldern mit 4:1. Bezirksligist GW Lankern nach 1:0 auf Rang zwei.

Nach sechs Begegnungen ohne Sieg ist der Knoten geplatzt. Der HSC Dingden-Berg schaffte in der Fußball-Landesliga der Frauen einen 4:2 (2:1)-Erfolg im wichtigen Heimspiel gegen den SV Haldern und zog den Gegner dadurch mit in den Abstiegskampf hinein. "Endlich ist die Mannschaft für die ganzen Mühen auch mal belohnt worden", sagte Trainer Guido Dickmann. Ihn freue besonders, dass sich das Team von Spiel zu Spiel steigere.

Von Beginn an hatte der HSC das Geschehen auf dem Rasen im Griff. "Wir waren über die gesamten 90 Minuten richtig dominant", stellte Dickmann zufrieden fest. Nur mit der Chancenverwertung haperte es vor allen Dingen in Durchgang eins. Es reichte nur zu den Treffern von Kerstin Sicker (11.) und Alexa Steffans (29.). Kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Gästen der Anschluss. Doch in der zweiten Hälfte sorgte Carolin Liß wieder für den alten Abstand (55.). Nele Hoyer machte mit dem 4:1 alles klar (69.). Haldern gelang lediglich noch das Anschlusstor (80.).

Auch ein fünfter HSC-Treffer wäre möglich gewesen. Aber Sandra Scherer scheiterte mit einem Handelfmeter an der Torhüterin der Gäste (52.). Der HSC rückte nach dem Sieg auf den drittletzten Platz vor. Er kann am nächsten Spieltag, der erst am Sonntag, 30. November, ansteht, beim Vorletzten DJK Hommersum-Hassum den nächsten Schritt zum Klassenerhalt machen.

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GW Lankern verbesserte sich durch den 1:0 (0:0)-Sieg beim VfB Rheingold in der Frauen-Bezirksliga auf den zweiten Platz. Daniela Bruns sorgte mit ihrem Tor in der 83. Minute für den zweiten Auswärtssieg der Saison. Durch das 1:1 (0:1) bei TuB Mussum ist der SV Brünen in der Bezirksliga auf den fünften Rang abgerutscht. Er liegt allerdings nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Olympia Bocholt zurück. Nach dem frühen Rückstand (7.) gelang Julia Bosman der Ausgleich für das Team von Trainer Rolf Rother (65.).

Für den Vorletzten Viktoria Wesel war Spitzenreiter Olympia Bocholt eine Nummer zu groß. Die Weselerinnen kassierten eine herbe 0:9 (0:4)-Heimniederlage. Bereits nach sieben Minuten führten die Gäste mit 2:0. Pech hatte Denise Weienreich, der ein Eigentor zum 0:8 unterlief (79.).

(R.P.)
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