Lokalsport: HSC Berg verlässt die Abstiegsplätze

Lokalsport : HSC Berg verlässt die Abstiegsplätze

Kreisliga A: Der Neuling gewinnt gegen Olympia Bocholt mit 3:2. SV Bislich schafft im Kampf um den Klassenerhalt mit dem 5:0 gegen GW Lankern ebenfalls einen wichtigen Sieg. SV Brünen verliert erneut durch ein Tor in der Nachspielzeit.

Der HSC Berg, der lange Zeit wie ein sicherer Absteiger aussah, ist die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Kreisliga A Rees-Bocholt. Der Neuling feierte gestern einen 3:2 (1:0)-Heimsieg in der Nachholpartie gegen Olympia Bocholt und steht zum ersten Mal seit Monaten nicht mehr auf einem der beiden Plätze, die hinunter in die Kreisliga B führen. "Wir mussten diese Partie gewinnen. Das ist der Mannschaft gelungen, weil sie gezeigt hat, dass sie unheimlich kämpfen kann. Am Ende haben wir es aber unnötig spannend gemacht", sagte HSC-Trainer Guido Dickmann, dessen Team in den vergangenen vier Begegnungen zehn Punkte geholt hat.

Der Gastgeber musste nach einer 3:0-Führung, für die Marek Terörde (20.), Christian Daniels (53.) und Phillip Arnold (80.) gesorgt hatten, noch einmal um den Erfolg bangen. Marek Terörde hätte seiner Mannschaft das Zitterspiel ersparen können. Doch er verschoss in der 85. Minute einen Elfmeter. 120 Sekunden später verkürzte Olympia durch einen Strafstoß und erzielte in der 90. Minute sogar noch das 2:3. Aber der HSC brachte den knappen Vorsprung mit großen Engagement über die Zeit.

HSC Berg: Ritte - S. Schröder, Tebrügge, D. Leiting (58. Nakotte), C. Leiting, Leyking, Schierenberg, Daniels (55. Dickmann), Hülsken (85. Peters), Arnold, Terörde.

Ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf gelang auch dem SV Bislich. Er feierte beim 5:0 (2:0) in der Heimpartie gegen GW Lankern im sechsten Spiel des Jahres endlich den ersten Erfolg. Die Mannschaft vergrößerte den Vorsprung vor den Abstiegsplätzen dadurch auf sieben Punkte.

"Wir haben verdient gewonnen und uns endlich einmal für eine gute Leistung belohnt. Wir dürfen jetzt aber nicht nachlässig werden und müssen sehen, dass wir in den nächsten Spielen weiter punkten", sagte der Bislicher Trainer Bernd Pagojus. GWL-Coach Markus Rambach ärgerte die klare Niederlage zwar. Doch seine Mannschaft liegt weiter klar auf Kurs Klassenerhalt. Sie hat immer noch neun Punkte Vorsprung vor den beiden Abstiegsrängen.

Der SV Bislich gab in der Partie von Beginn an den Ton an. Matthias Hußmann erzielte bereits in der 17. Minute die Führung. Kai Sprenger (43.) erhöhte kurz vor dem Wechsel. Zu Beginn der zweiten Hälfte kam GW Lankern etwas besser ins Spiel. Doch Hasan Hamzaoglu beseitigte in der 69. Minute mit dem Tor zum 3:0 die letzten Zweifel am Sieg des Gastgebers. Das 4:0 (80.) ging ebenfalls auf das Konto des Bislicher Stürmers, ehe GWL-Kicker Kai Weikamp (90.) mit einem Eigentor für den Endstand sorgte.

SV Bislich: E. Pagojus - Freudenthal, Mai, Hußmann, N. Pagojus, Pabel, Giesen, Kehr (84. Udin), Sprenger, Marschall (80. Köhne), Hamzaoglu.

GW Lankern: Mölleken - Klump, Blomen (82. Bauhaus), Loskamp, Görkes (81. Schmitz), Zeitz, Joosten (90. Heßling), Weikamp, Zerr, Moschner, Lohkamp-Schmitz.

Der SV Brünen verlor innerhalb von fünf Tagen die zweite Partie gegen ein Spitzenteam durch einen Treffer in der Nachspielzeit. Nach dem 1:2 gegen den Tabellendritten DJK Lowick gab es gestern eine 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den neuen Ligaprimus SV Biemenhorst. "Das ist ganz bitter und müssen wir erst einmal verdauen. Aber wir dürfen die Köpfe nicht hängen lassen", sagte der Brüner Trainer Aycin Özbek, dessen Team weiter auf Rang neun steht.

Beide Mannschaften standen in der Defensive kompakt und ließen wenig zu. Allerdings ging dafür im Spiel nach vorne nicht viel. Die größte Chance für den SV Brünen im ersten Durchgang besaß Ben Hutmacher. Er verfehlte das Tor nach einer halben Stunde nur knapp. Auch nach dem Wechsel tat sich der Gastgeber in der Offensive schwer. "Die Ideen und die Durchschlagskraft haben gefehlt", so Özbek.

SV Brünen: Mense - Schönberg, Bauer, Dames, Purps, Hutmacher, Stenk, Reismann (55. Reismann), Mar, Kodak (85. Nitschke), Janzen.

(tut/D.L./fp)
Mehr von RP ONLINE