Lokalsport: HSC Berg blickt dem Abstieg entgegen

Lokalsport : HSC Berg blickt dem Abstieg entgegen

Fußball: Der A-Ligist muss sich dem Spitzenreiter DJK SF 97/30 Lowick mit 1:2 geschlagen geben. Der SV Brünen ist erfolgreicher und bezwingt den VfL Rhede II mit 1:0. Der SV Büderich möchte morgen seine Negativserie beenden.

Für den Fußball-A-Ligisten HSC Berg wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Der Aufsteiger verlor seine vorgezogene Heimpartie gegen den Tabellenführer DJK SF 97/30 Lowick mit 1:2 (0:0) und bleibt weiter Vorletzter. Zwei Partien bleiben dem Team von Trainer Guido Dickmann noch, um in der Tabelle zu klettern und die Abstiegsränge zu verlassen. Gelingt das nicht, muss der HSC nach nur einem Jahr wieder den Gang in die Kreisliga B antreten.

Von den abstiegsbedrohten Mannschaften im Tabellenkeller hat der HSC die schlechtesten Karten, da die beiden Konkurrenten Borussia Bocholt und DJK Barlo noch Nachholspiele in der Hinterhand haben. "Solange die Chance da ist, glauben wir dran. In den letzten Partien werden wir noch einmal alles raushauen", sagt der HSC-Trainer. Einmal mehr hatte der Coach sein Team wegen vieler Ausfälle umbauen müssen. Doch seine Mannschaft verkaufte sich gegen den Spitzenreiter teuer. Der Gastgeber zeigte eine engagierte Leistung.

In der 52. Minute musste er aber das 0:1 hinnehmen. Thorsten Schierenberg gelang nach einer Ecke von Marco Schlebes in der 74. Minute mit einem Kopfball der Ausgleich. Der Jubel hielt jedoch nicht lange. Im direkten Gegenzug traf der Gast zur erneuten Führung (75.). "Das war einer der wenigen Momente, in denen wir nicht konzentriert waren. Es war ärgerlich. Ein Punkt wäre sehr wichtig gewesen", sagte Dickmann, der ernüchternd feststellte: "Wenn man in jedem Spiel aufs Neue zahlreiche Leistungsträger ersetzen muss, wird es schwer, die Klasse zu halten."

Der SV Brünen setzte sich in seinem Nachholspiel gegen den VfL Rhede II auf eigener Anlage mit 1:0 (0:0) durch und besiegelte damit den Abstieg des Gegners. Aufgrund der anhaltend schlechten Personallage hatte SVB-Trainer Aycin Özbek auf sechs Akteure des Reserve-Teams zurückgreifen müssen. "Die haben ihre Sache aber super gemacht. Die Mannschaft hat Charakter bewiesen", sagte der Übungsleiter. Das Tor des Tages schoss Nico Janzen in der 50. Minute. Der zuvor gefoulte Routinier verwandelte einen Elfmeter.

Die Brüner liegen nach dem Erfolg weiter auf dem neunten Tabellenplatz. Dort wollen sie auch nach der letzten Heimpartie gegen den SV Spellen am Sonntag stehen. Anpfiff ist um 15 Uhr. Mit einem Sieg hätte die Mannschaft von Aycin Özbek einen einstelligen Tabellenplatz so gut wie sicher. "Das haben wir in den vergangenen Jahren nie geschafft. Ich hoffe, dass jeder Einzelne hochmotiviert ist", sagt der Trainer.

Der SV Büderich will seine Durststrecke in der Kreisliga A Moers endlich beenden. Die Mannschaft von Trainer Stefan Tebbe ist seit sechs Begegnungen ohne Sieg. Im Heimspiel gegen den Tabellenachten ESV Hohenbudberg sollen wieder drei Zähler her. "Wir wollen wieder in die Erfolgsspur", sagt der SVB-Coach, der mit seiner Mannschaft in der Tabelle gerne noch etwas klettern möchte. Benedikt Friedhoff, Dominik Tebbe und Philipp Hebering weilen im Urlaub. Hinter dem Einsatz von Sascha Ströter steht noch ein Fragezeichen.

Der TuS Gahlen hat in der Kreisliga A Recklinghausen noch drei Endspiele auf dem Weg zum Aufstieg auf dem Plan stehen. Vor der Auswärtspartie beim Tabellenfünften BVH Dorsten gibt TuS-Trainer Björn Bennies die Marschroute für den Endspurt vor. "Wir müssen alles gewinnen. Die Art und Weise ist dabei vollkommen egal."

Am Ende zähle nur, auf dem ersten Platz zu stehen. Den hat der TuS Gahlen bereits seit der zweiten Runde inne. "Wir müssen die Ruhe bewahren und unsere Klasse ausspielen", sagt Bennies, der allerdings auf Torwart Sascha Mielke und den gesperrten Anton Kötter verzichten muss. "Die Spieler müssen jetzt ihren Schweinehund überwinden. Denn einige pfeifen schon aus dem letzten Loch", sagt der Gahlener Coach.

(RP)