Hoffnungsschimmer für GW Lankern in Fußball-Kreisliga A

Fußball: Hoffnungsschimmer für GW Lankern

Der abstiegsgefährdete A-Ligist hat wieder mehr Personal zur Verfügung. Der SV Brünen und der SV Büderich haben nichts zu verschenken. Der SV Bislich empfängt Westfalia Anholt. BW Wertherbruch spielt schon am heutigen Freitag.

Der Überraschungseffekt bleibt nun außen vor. Denn einmal standen sich alle Kontrahenten aus der Fußball-Kreisliga bereits gegenüber. Von der Rolle des noch recht unbekannten Aufsteigers profitierte im Sommer möglicherweise auch BW Wertherbruch beim 2:1 in Krechting. „Jetzt wird der SV Krechting sicherlich anders auf uns eingestellt sein“, sagt BWW-Trainer Rene Olejniczak. Bereits am heutigen Freitag, 19.30 Uhr, beginnt für die Mannschaft die Rückrunde.

Der Tabellenachte hat die Partie vorgezogen, da am Samstag die Weihnachtsfeier auf dem Programm steht. Zuletzt war das Heimspiel gegen den SV Bislich zwar wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt worden, doch der Coach ist für dieses Duell zweier Teams aus dem Niemandsland der Tabelle recht optimistisch. „Der Platz hat sich in den letzten Tagen schon erholt“, sagt Olejniczak, der bis auf die Langzeitverletzten keine weiteren Ausfälle zu beklagen hat.

Ebenfalls als Neuling, allerdings ohne Überraschung, startete der VfR Mehrhoog in die Spielzeit. Auf heimischer Anlage hieß es 0:5 gegen die DJK Barlo. Am Sonntag um 14.15 Uhr möchte der Tabellensechzehnte ein wenig Wiedergutmachung betreiben. Vergangenes Wochenende überraschten die Mehrhooger mit dem 3:0 gegen Westfalia Anholt. „Es war wichtig, dass die Elf gesehen hat, dass es doch wieder geht“, sagt Trainer Frank Terhorst. Drei deftige Niederlagen mit 0:18-Toren hatte der VfR zuvor bezogen. „Da bestand auch die Gefahr, dass die Stimmung umkippt“, so der Coach, der bei der nur um drei Punkte besser gestellten DJK „auf jeden Fall etwas mitnehmen will“. Gegenüber der jüngsten Partie kehren Frederik Sent (Studium) und Jan Kloppert (privat verhindert) wieder in den Kader zurück.

  • Fußball : BW Wertherbruch erwischt guten Start

Markus Rambach sieht einen kleinen Lichtstreif am Horizont. Zunächst bezieht sich der Coach von GW Lankern dabei allerdings nur auf die Übungseinheiten. „Wir waren mit 13 Mann beim Training, zum ersten Mal seit langem wieder mehr als zehn“, sagt er. Zuletzt kassierte der Tabellenvierzehnten, der beim im Aufwind befindlichen Sechsten 1. FC Bocholt II ran muss, bei drei Niederlagen 14 Gegentore. „Wir müssen versuchen, mal lange ein Remis zu halten und über Standards gefährlich zu werden“, so Rambach, der erneut nur eine Rumpfelf aufbieten kann.

Eine hohe Hürde möchte der SV Brünen beim Tabellenvierten TuB Mussum erfolgreich nehmen. „Wir müssen uns für unsere guten Leistungen mal belohnen und punkten, egal wie der Gegner heißt“, sagt Brünens Trainer Aycin Özbek. Als Viertletzter steckt der Gast mitten im Abstiegskampf. Bis auf die Langzeitverletzten muss Özbek auf weitere drei Akteure am Sonntag verzichten. Nicolas Janzen (Urlaub), Lynn Hörnemann (Bänderanriss) und Yannick Nitschke (Kniebeschwerden) fallen aus. Vor der abgesagten Begegnung in Wertherbruch feierte der SV Bislich drei Siege. „Wenn wir uns wieder so präsentieren, sind wir nicht chancenlos“, sagt Trainer Bernd Pagojus vor dem Heimspiel gegen den Fünften Westfalia Anholt. Als Tabellenelfter stehen die Bislicher recht gesichert da, dies war aber schon mal der Fall, ehe es einen Durchhänger gab. „Das wäre fatal, wenn es wieder so käme“, sagt Pagojus. Er schreibt einer besseren Defensive die Erfolgsserie zu. Bernd Pagojus kann aus dem Vollen schöpfen.

Ganz anders sieht es personell für den SV Büderich aus, der in der Kreisliga A Moers beheimatet ist. Allein drei Akteure aus der Reserve werden im Heimspiel gegen den SV Millingen am Sonntag, 15.30 Uhr, aushelfen. Gegenüber der 0:3-Niederlage gegen den ESV Hohenbudberg kehrt nur Markus Dachwitz in den Kader zurück. Als Tabellenvierzehnter gegen den direkten Nachbarn „wissen die Jungs, worum es geht“, so Trainer Stefan Tebbe. In den letzten neun Spielen reichte es für denn SVB nur zu einem Zähler.