Heimspiel für Hamminkelner SV gegen VfB Bottrop

Fußball : Hamminkelner SV möchte den VfB Bottrop überholen

Die beiden Bezirksligisten treffen am Sonntag aufeinander. Die Personalsituation des HSV bleibt allerdings schlecht.

Einen Riesenschritt in Richtung Klassenverbleib kann der Fußball-Bezirksligist Hamminkelner SV am Sonntag, 15 Uhr, im Heimspiel gegen den VfB Bottrop 1900 machen. Das Team von Trainer Michael Tyrann trifft dabei auf einen Gegner, der in der Tabelle lediglich zwei Zähler vor dem auf Rang 14 liegenden HSV platziert ist.

„Unsere Ausrichtung für diese Begegnung ist klar: Wir wollen gewinnen, die Bottroper überholen und in der Tabelle einen oder zwei Plätze klettern”, sagt der HSV-Coach. „Zudem können wir die drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg sehr gut gebrauchen.”

Mit einem Erfolg vor heimischer Kulisse würden die Hamminkelner ihr Sieben-Punkte-Polster auf den Relegationsplatz mindestens verteidigen, bestenfalls sogar weiter ausbauen. Doch Zahlenspielen dieser Art erteilt Michael Tyrann eine konsequente Absage. „Ich klatsche erst in die Hände, wenn wir auch rechnerisch durch sind”, sagt er.

Vielmehr setzt er darauf, dass sein Team auf Wiedergutmachung drängt. Das Hinspiel im Herbst endete damals 1:1, weil die Hamminkelner aufgrund individueller Fehlleistungen leichtfertig einen Sieg verschenkt hatten. „Das darf uns diesmal nicht passieren”, sagt der Trainer. „Wenn wir uns so reinhauen wie zuletzt in Oberhausen, wo wir sehr gut gespielt, aber die Tore nicht gemacht haben, werden wir gegen Bottrop erfolgreich sein.”

Die Personalsituation des HSV hat sich aufgrund zahlreicher Langzeitverletzter allerdings kaum verbessert. Felix Paus (Meniskusschaden), Jörn Bergendahl (Bänderriss) und Oliver Baumann (Knieverletzung) werden ebenso fehlen wie Jonas Ihlbrock (Knieverletzung), Raik Wittig (Bandscheibenvorfall) und Pascal Bongers (Verstauchung am Fuß).

Immerhin kann Michael Tyrann wieder auf die Dienste von Tom Klump, Maximos Fachantidis und Osama El Toufaili setzen, die am vergangenen Sonntag allesamt kurzfristig ersetzt werden mussten. „Wir haben richtig Bock auf dieses Spiel”, sagt Tyrann, der mit Blick auf den Tabellenstand dann doch ein wenig rechnet: „Sollten wir einen Sieg einfahren, sind wir zu 90 Prozent durch.”

(beck)
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