Handball-Verbandsligist HSG Wesel verliert beim TV Geistenbeck

Handball : HSG Wesel verliert erst den Faden und dann das Spiel

Der Verbandsligist kassiert ein 23:29 beim TV Geistenbeck. Vor der Pause zeigen die Weseler eine ordentliche Leistung, doch dann kehrt in entscheidender Phase der Schlendrian ein.

Nach der Niederlage gegen den Tabellendritten TV Kapellen musste sich die HSG Wesel nun auch beim Fünften TV Geistenbeck geschlagen geben. Der Handball-Verbandsligist verlor mit 23:29 (10:14) und verpasste es somit erneut, sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Da aber auch der Tabellenvorletzte SV Straelen und Schlusslicht TV Korschenbroich ihre Partien jeweils verloren, hat die HSG Wesel weiterhin drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Trotz der erneuten Niederlage, konnte HSG-Trainer Jan Mittelsdorf der Partie etwas Positives abgewinnen. „Wir sind dieses Mal ganz anders aufgetreten als noch vor einer Woche. Aber das hatte ich auch nicht anders erwartet“, sagte der Coach. Vor allem in der ersten Halbzeit bewiesen die Gäste Moral. Nach einem 3:8-Rückstand (18.) ließen die Weseler sich nicht aus der Ruhe bringen und kämpften sich bis zur Halbzeit (10:14) wieder heran. „Auch wenn nicht alles gelang, haben meine Jungs sehr gut dagegen gehalten“, sagte Mittelsdorf.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Weseler zunächst besser ins Spiel und konnten den Rückstand sogar auf 11:14 verkürzen. Doch dann riss kurzfristig der Faden – und der Gastgeber setzte sich auf 18:11 (39.) vorentscheidend ab. „Wir sind gut aus der Kabine gekommen, aber dann kehrte wieder der Schlendrian ins Spiel ein“, sagte der HSG-Coach.

Doch auch von dieser schwierigen Phase ließen sich die Gäste nicht entmutigen. In der Schlussphase kam die HSG noch einmal bis auf vier Treffer heran (23:27/58.), konnte den Gastgeber aber nicht mehr gefährden. „Die Niederlage fiel letztlich höher aus, als es der Spielverlauf wiedergibt”, sagte Jan Mittelsdorf. „Wir haben uns steigern können und werden einige Dinge für die kommenden Aufgaben mitnehmen.”

HSG Wesel: Baatz, Hünting – Müngersdorf (2), Borowski (1), Hauenstein (2), Horstmann (3), Pobric (4), Rotte (5), Daniel Weber (1/1), Popovic, Hermann, Dominik Weber (5/1), Jacobi.

(beck)
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