Handball-Verbandsligist HSG Wesel siegt beim TSV Kaldenkirchen

Handball : 32:25 – HSG Wesel verbessert sich auf den elften Platz

Der Verbandsligist zeigt bei seinem Erfolg vor allem in der ersten Halbzeit eine überzeugende Leistung. Er verlässt nach dem Erfolg den drittletzten Rang, der eventuell in die Relegation führt.

Die HSG Wesel hat den nächsten Schritt zum Klassenerhalt in der Handball-Verbandsliga gemacht. Eine Woche zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Jan Mittelsdorf mit einem 29:22-Sieg bei der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen schon vermieden, dass sie direkt in die Landesliga absteigen kann. Jetzt hat das Team auch den eventuellen Relegationsplatz in der Klasse verlassen. Sie verbesserte sich am Samstagabend durch den 32:25 (17:8)-Erfolg beim Tabellensiebten TSV Kaldenkirchen auf den auf jeden Fall rettenden elften Platz.

Das Team von Trainer Mittelsdorf profitierte dabei von der Niederlage des TV Vorst. Der Konkurrent im Rennen um den elften Rang hatte bei der DJK Adler Königshof II mit 33:39 das Nachsehen. Die HSG und Vorst sind nun punktgleich, die Weseler haben aber wegen des besseren direkten Vergleichs die Nase vorn.

„Für die beeindruckende Leistung meiner Mannschaft in Kaldenkirchen fehlen mir die Worte. Es ist wichtig, dass wir es im Kampf um den Klassenerhalt jetzt wieder in eigener Hand haben“, sagte Mittelsdorf. Sein Team spielt nach der Osterpause noch gegen den TV Korschenbroich II (Sonntag, 28. April, 16.30 Uhr, Halle Nord) und beim Meister TV Jahn Hiesfeld (Samstag, 4. Mai, 17.30 Uhr). Der TV Vorst trifft parallel auf den Vorletzten SV Straelen und den Sechsten Adler Königshof II.

Oberliga-Absteiger HSG Wesel überzeugte beim Sieg in Kaldenkirchen besonders in der ersten Halbzeit. Die Partie lief bis zur 6:5-Führung der Weseler in der 14. Minute noch ausgeglichen. Dann setzte sich der Gast mit acht Treffern in Folge bis zur 24. Minute auf 14:5 ab und verteidigte den Vorsprung von neun Treffern bis zur Pause.

Allerdings zog sich unmittelbar vor dem Seitenwechsel Nedim Pobric eine Bänderverletzung zu, weshalb die HSG nach Wiederbeginn ein wenig den Faden verlor. „Da hatte ich die Sorge, dass wir die Partie aufgrund der klaren Führung nicht mehr so ernst nehmen würden“, sagte Mittelsdorf. Die Sorgen waren unbegründet. Die HSG ließ den Gegner nicht mehr zurück ins Spiel kommen und baute ihre Erfolgsserie aus. Sie hat in den vergangenen vier Partien nun 7:1-Punkte geholt.

HSG Wesel: Baatz, Hünting - Müngersdorf (7), Borowski (5), Horstmann, Pobric (3), Daniel Weber (9/4), Popovic, Hermann (2), Steffens (1), Dominik Weber (5), Jacobi.

(beck)