Handball-Landesligist SV Schermbeck verliert 25:34 beim HC TV Rhede

Handball : SV Schermbeck ist trotz klarer Niederlage weiter Tabellenführer

Der Landesligist kann beim 25:34 beim HC TV Rhede nur in den ersten Minuten mithalten. Verfolger MTV Dinslaken II zieht zwar nach Punkten gleich. Doch der SVS bleibt aufgrund des besseren direkten Vergleichs vorn.

Einen herben Dämpfer im Rennen um den Aufstieg gab es für den Handball-Landesligisten SV Schermbeck. Beim Tabellenvierten HC TV Rhede unterlag das Team von Trainer Stephan Schmücker am Sonntagabend deutlich mit 25:34 (13:18) und erlitt im elften Saisonspiel die zweite Niederlage.

Der SVS bleibt trotzdem an der Spitze. Verfolger MTV Rheinwacht Dinslaken II zog zwar nach Punkten gleich, aber der direkte Vergleich spricht für den SV Schermbeck, weil er den Kontrahenten vor zwei Wochen mit 29:25 bezwungen hat. Die Enttäuschung von Schmücker hielt sich insofern in Grenzen. „Der Gegner war sowohl spielerisch als auch kämpferisch einfach besser. Der HC TV Rhede hat sich wie ein Aufstiegsaspirant präsentiert“, sagte der Coach.

Die Gäste aus Schermbeck, die noch kurzfristig den Ausfall von Moritz Schmäing (fiebrige Erkältung) kompensieren mussten, konnten die Partie lediglich in der Auftaktphase offen gestalten. Nach acht Minuten stand es 3:3. Dann drehte der HC TV Rhede vor mehr als 200 Besuchern auf und erkämpfte sich bis zur 25. Minute einen klaren 16:9-Vorsprung. Zur Halbzeit lag die Mannschaft noch mit fünf Toren vorne.

Nach dem Seitenwechsel kam es noch dicker für den SV Schermbeck. Nach 42 Minuten führten die Rheder mit elf Toren (27:16), nach 55 Minuten sogar mit zwölf (33:21). Dem Spitzenreiter gelang es in der Schlussphase dann noch, das Ergebnis ein klein wenig erträglicher zu gestalten. „Solche Niederlagen gehören zum Lernprozess für meine Mannschaft dazu. Wir genießen es aber, immer noch Tabellenführer zu sein”, sagte der Schermbecker Übungsleiter.

SV Schermbeck: N. Bell, Potthast - Urbansky (4), L. Nappenfeld (3), Marienbohm (6/2), N. Nappenfeld (3), Portz (4), Döhmer (1/1), Kempken, Draeger-Gillessen (3), F. Bell (1).

(beck)