Handball-Landesligist SV Schermbeck hofft auf den ersten Sieg in 2019.

Handball : SV Schermbeck will die kleine Krise beenden

Gegen TB Oberhausen soll der erste Sieg im neuen Jahr für den Handball-Landesligisten her. Der zuletzt schmerzlich vermisste Frederik Bell ist wieder dabei.

Nach drei Niederlagen aus den vergangenen vier Meisterschaftsspielen steht Handball-Landesligist SV Schermbeck allmählich unter Erfolgsdruck. Das Team von Trainer Stephan Schmücker, das bis zum zwölften Spieltag Tabellenführer war, will am Samstag um 18 Uhr im ersten Heimspiel des Jahres gegen den Turnerbund Oberhausen unbedingt gewinnen. Die Hoffnung ist groß, zumal der SVS am vergangenen Wochenende mit einer starken Leistung beim Titelkandidaten DJK Styrum über gut 45 Spielminuten das Spiel offen gestaltete. „Wir sind nicht so wahnsinnig weit weg von den Spitzenteams der Liga”, sagt Schmücker. 

Die Aufgabe ist ambitioniert, auch wenn der Gastgeber mit Blick auf die Tabelle als Favorit in diese Begegnung geht. Die Oberhausener haben in der kurzen Winterpause personell nachgebessert und einen Kreisläufer aus der Verbandsliga verpflichtet. Zudem pflegt der Turnerbund eine robuste Spielweise. „Unser Gegner spielt einen höchst unkonventionellen Handball. Da müssen wir körperlich unbedingt gegenhalten”, sagt Schmücker. Schon im Hinspiel ging es eng zwischen den Kontrahenten zu, als die Schermbecker am zweiten Spieltag mit 28:27 in Oberhausen die Oberhand behielten.

Personell drückt den SVS ein wenig der Schuh. In Jan-Felix Dräger-Gillessen (Urlaub) und Julian Urbansky (privat verhindert) fehlen zwei Stammspieler. Dafür kehrt der zuletzt schmerzlich vermisste Frederik Bell zurück. Dies und die Tatsache, dass die an das Klebemittel Harz gewohnten Oberhausener in der Schermbecker Halle hierauf verzichten müssen, lassen Schmücker hoffen: „Das ist ein Vorteil für uns.”

(beck)
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