Handball: HSG Wesel brennt auf Wiedergutmachung.

Handball-Verbandsliga : Trainer Jan Mittelsdorf erwartet eine Reaktion

Nach der peinlichen Niederlage beim Tabellenletzten SV Straelen will der Verbandsligist zurück in die Erfolgsspur. Der Einsatz von Philipp Müngersdorf und Tobias Herrmann ist fraglich.

Handball-Verbandsligist HSG Wesel ist nach wie vor bemüht, den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu herzustellen. Da war die peinliche Niederlage am vergangenen Wochenende beim Schlusslicht SV Straelen (23:34) natürlich ein herber Rückschlag. So hat sich der Druck für das Heimspiel am Sonntag, 16.30 Uhr, gegen die DJK Adler Königshof II wieder ein wenig erhöht. „Wir haben es nach der guten Serie versäumt, nachzulegen, um die kommenden Aufgaben etwas entspannter angehen zu können. Wir müssen nun auf das, was in Straelen passiert ist, unbedingt eine Reaktion zeigen“, sagt HSG-Trainer Jan Mittelsdorf.

Dass ausgerechnet sein Team als erstes gegen Straelen Punkte ließ, ist für ihn überaus ärgerlich. Logisch, dass es in dieser Woche Redebedarf gab. Die Leistung wurde „offen und ehrlich“ analysiert, so Mittelsdorf. Der Coach fand deutliche Worte und sprach von einer „inakzeptablen und unterirdischen Vorstellung. Wir wollen es aber auch nicht überdramatisieren. Schließlich haben wir in den Spielen zuvor bewiesen, dass wir es deutlich besser können.”

Eine klare Leistungssteigerung wird erforderlich sein, um gegen die DJK Adler Königshof II, die in der Tabelle einen Punkt und einen Rang besser platziert ist als die HSG, bestehen zu können. Der Gegner spielt einen schnellen Handball, ist zudem eingespielt und agiert im Angriff sehr clever. Wiedergutmachung ist also aus Weseler Sicht angesagt. Und die Mannschaft brennt auch darauf. Weniger erfreulich ist der aktuelle Personalstand. Torhüter Matthias Baatz wird weiterhin erkrankt nicht zur Verfügung stehen und auch Petar Popovic fällt wegen einer Fingerverletzung aus.

Fraglich ist außerdem das Mitwirken von Philipp Müngersdorf (Knieverletzung) und Tobias Herrmann (Fingerverletzung). „Das ist angesichts des kleinen Kaders eine unschöne Situation. Dennoch erwarte ich eine klare Steigerung. Wir wollen und werden unser Publikum mit einem Sieg wieder versöhnen“, sagt Middelsdorf.

(beck)
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