Handball: Endspiel im Abstiegskampf für Verbandsligist HSG Wesel

Handball : Für die HSG Wesel zählt nur ein Sieg

Der abstiegsgefährdete Verbandsligist empfängt den Vorletzten SV Straelen. Bei einer Niederlage würde die HSG auf einen Abstiegsplatz zurückfallen.

Es ist schon fast ein Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Handball-Verbandsligist HSG Wesel hat nach dem 25:32 bei der Turnerschaft St. Tönis nur noch einen Punkt Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz. Auf dem steht der SV Straelen, den die HSG am Sonntag, 16.30 Uhr, in der Halle Nord empfängt. „Wir sind uns der Brisanz und auch der Wichtigkeit dieser Begegnung bewusst. Es muss uns unbedingt gelingen, irgendwie diese beiden Punkte in Wesel zu behalten. Dafür werden wir alles tun”, sagt HSG-Trainer Jan Mittelsdorf.

Die aktuelle Krise kommt nicht überraschend. Nach dem Abstieg aus der Oberliga verließen zahlreiche Spieler die HSG. Die vielen jungen Akteure im Team brauchen Zeit, um mehr Verantwortung übernehmen zu können. „Wir haben es uns selbst auf die Fahne zu schreiben, dass wir in dieser prekären Lage stecken. Jetzt müssen wir gemeinsam da heraus“, sagt Mittelsdorf

Der Verbandsligist setzt darauf, dass er vor eigenem Publikum spielt. In Heimpartien konnte der Oberliga-Absteiger zuletzt zeigen, dass er die Qualität hat, um in der Klasse zu bestehen. Gegen Treudeutsch Lank gelang ein wichtiger 33:20-Erfolg. „Das war eine positive Erfahrung für meine Spieler”, so der HSG-Coach.

Jan Mittelsdorf befindet sich in der komfortablen Situation, dass er seinen gesamten Kader zur Verfügung haben wird. Außerdem gibt es berechtigte Hoffnungen, dass Björn Fehlemann das Team erneut verstärken wird. Der ehemalige Oberliga-Akteur der HSG Wesel war schon im Spiel gegen Lank dabei, erzielte sieben Treffer und gab der jungen Mannschaft die erforderliche Stabilität. „Er kann in unserem Spiel eine ganz zentrale Figur sein”, sagt Jan Mittelsdorf. „Wir werden uns aber zusätzlich noch das eine oder andere einfallen lassen müssen, um in dieser Begegnung auch zu bestehen.”

(beck)