Hamminkelner SV hat großer Personalsorgen.

Fußball : HSV ohne Acht bei Sterkrade 06/07

Der Bezirksligist will trotz großer Personalprobleme etwas Zählbares mitnehmen.

Mit sechs Siegen, sechs Niederlagen und einem Torverhältnis von 22:22 steht der Hamminkelner SV derzeit beinahe folgerichtig im Tabellenmittelfeld der Fußball-Bezirksliga. Dort würde das Team von Trainer Michael Tyrann auch zu gerne überwintern. Um dieses Ziel zu erreichen, fordert der Coach bis Weihnachten noch zwei Siege, damit der HSV auch wirklich beruhigt in die Winterpause gehen kann.

Den Anfang könnte das Team am morgigen Sonntag, 15.15 Uhr, bei der Spvgg. Sterkrade 06/07 machen. „Das wird, wie schon gegen SC 20 Oberhausen in der Vorwoche, eine richtig schwere Aufgabe. Auch dieser Gegner wird uns wieder alles abverlangen. Wir haben nur dann eine Chance, wenn wir unsere Torchancen besser nutzen als zuletzt”, sagt Tyrann.

Der Gastgeber geht immerhin mit der Referenz in die Begegnung, dem souveränen Tabellenführer aus Dingden zuletzt ein Remis abgetrotzt zu haben. Zudem ist das Team aus dem Oberhausener Norden bereits seit fünf Spielen unbezwungen. „Sterkrade hat im Sommer zwar wieder einige Leistungsträger verloren, schafft es aber stets, das mit jungen Akteuren zu kompensieren”, so der HSV-Coach. Dies hatte ja auch sein Dingdener Kollege Dirk Juch, der mit seiner Mannschaft in der Vorwoche in Sterkrade zu Gast war, bestätigt.

Personell bleibt die Situation beim HSV schwierig. Marius Laub (Adduktorenverletzung), Jan Sweers (Bänderriss), Yannik Brand (Rückenprobleme), Oliver Baumann (Bänderdehnung), Tom Klump (Wadenverhärtung), Felix Paus (Knieverletzung), Pascal Krause (Oberschenkelverletzung) und Oliver Hooymann (Oberschenkelzerrung) fallen aus. „Es ist gut, dass wir unseren Kader breit aufgestellt haben. So können wir die Ausfälle kompensieren“, sagt Tyrann.

(beck)