Hamminkelner SV gegen Hamborn 07 nur in der Außenseiterrolle.

Fußball : HSV nur Außenseiter gegen den Tabellenzweiten 

Nachdem die Meisterschaftspartie bei der Spvgg. Sterkrade 06/07 abgesagt worden ist, bleibt es dabei, dass sich Fußball-Bezirksligist Hamminkelner SV mit einer absolut ausgeglichenen Bilanz im Mittelfeld der Tabelle eingependelt hat.

Sechs Siege, sechs Niederlagen und ein Torverhältnis von 22:22 sind nicht nur ein sicherer Beweis hierfür, sondern machen aus dem Fast-Absteiger der vergangenen Saison eine solide Mittelfeldmannschaft. Doch diese Sicherheit könnte  auch ein wenig trügerisch sein. Und deshalb fordert HSV-Trainer Michael Tyrann von seinen Schützlingen auch noch zwei Siege aus den letzten fünf Spielen vor der Winterpause ein.

Mit dem ersten Teil dieser Vorgabe könnte das Team bereits am Sonntag  um 14.15 Uhr beginnen, wenn der Tabellenzweite SF Hamborn 07 in Hamminkeln zu Gast ist. „Allerdings brauchen wir dafür einen Sahnetag. Von zehn Spielen gewinnen wir vielleicht eins gegen diesen starken Gegner”, sagt Tyrann. Ob das ausgerechnet am Sonntag gelingen kann, ist fraglich. Die Verletzungssorgen beim HSV sind nach wie vor groß. Felix Paus, Pascal Krause (beide Knieverletzung), Tom Klump, Marius Laub (beide Adduktorenverletzung), Niklas Hollenberg, Oliver Hooymann (beide Oberschenkelzerrung) und Oliver Baumann (Bänderdehnung) stehen weiter nicht zur Verfügung. Beim Pokalspiel am Donnerstag, das der HSV mit 8:7 (2:2, 0:1) im Elfmeterschießen beim A-Kreisligisten SV Rees gewann, verlängerte sich die Liste um zwei weitere Namen. Joshua Oomen sah die Rote Karte und ist damit mindestens für das Spiel gegen Hamborn gesperrt. Und Kapitän Peter Hütten verdrehte sich das Knie und wird ebenfalls passen müssen. „Das ist ein zu hoher Preis, den wir fürs Weiterkommen bezahlen mussten”, so Tyrann, dessen Elf durch Peter Hütten (48.) und Maximos Fachantidis (53.) zu den Treffern in der regulären Spielzeit kam.

Auch wenn der Gastgeber klar in der Außenseiterrolle ist, will der HSV den Gegner, der einige Spieler mit Oberliga-Erfahrung in seinen Reihen hat, so lange wie möglich ärgern. „Wenn alle fit wären, hätten wir eine gute Chance, gegen diese Spitzenmannschaft zu bestehen. Aber das Spiel beginnt mit 0:0, und wenn es so enden sollte, wäre ich hochzufrieden”, so Tyrann.

(beck)