Hamminkelner Fußball-Stadtmeisterschaft: BW Dingden will den Titel

Fußball : BW Dingden will den Titel diesmal holen

Der Bezirksligist geht bei der Hamminkelner Stadtmeisterschaft, die Samstag und Sonntag auf der Anlage des SV Brünen stattfindet, als Favorit in den Wettbewerb. Aber auch die Konkurrenz will mindestens ins Halbfinale.

Wer wird Nachfolger von BW Wertherbruch bei der Hamminkelner Fußball-Stadtmeisterschaft? Diese Frage soll am Samstag und Sonntag beantwortet werden, wenn sich acht Teams bei den Titelkämpfen messen. In zwei Vorrunden-Gruppen werden die Halbfinalisten gesucht, die dann die Endspiel-Teilnehmer ermitteln. Jede Partie dauert dabei zweimal 20 Minuten - ein Modus, der nicht von allen Mannschaften geliebt wird. Gastgeber ist der SV Brünen, auf dessen Sportanlage die zweitägige Veranstaltung am heutigen Samstag um 13 Uhr mit der Partie zwischen GW Lankern und dem HSC Berg startet. Das Finale findet am Sonntag um 16.45 statt. Der Gastgeber steigt mit dem Spiel gegen den VfR Mehrhoog ins Turnier ein. Trainer Aycin Özbek möchte dabei als Heimmannschaft möglichst gut abschneiden. „Natürlich haben wir besondere Ambitionen. Zumal ich es mit dem SV Brünen noch nie bis ins Halbfinale geschafft habe”, sagt der Coach des A-Kreisligisten.

Sein Gegenüber Frank Terhorst kehrt früher aus dem Urlaub zurück, um die Mannschaft des VfR Mehrhoog zu betreuen. „Wir wollen eine gute Rolle spielen”, sagt Berthold Krusen, Vorsitzender des VfR. „Die Teilnahme am Halbfinale wäre sicherlich eine gute Sache, ist aber auch davon abhängig, ob wir alle Mann an Bord haben werden.” Mit sechs Neuzugängen präsentiert sich A-Ligist GW Lankern. Trainer Markus Rambach wird deshalb die Stadtmeisterschaft auch dazu nutzen, seinem stark veränderten Team die Möglichkeit zu geben, sich weiter einzuspielen. „Die Vorrunden-Gruppe ist machbar”, sagt der Coach. „Im vergangenen Jahr haben wir es bis ins Halbfinale geschafft. Da wollen wir wieder hin.”

Außenseiter in der Gruppe A ist ohne Zweifel der HSC Dingden-Berg, einziger B-Ligist in dieser Gruppe. Mit neuem Trainer, aber unverändertem Kader möchte der Absteiger aus der Kreisliga A dennoch für Furore sorgen. Trainer Adolf Grill ist da durchaus zuversichtlich und gibt das Halbfinale als Ziel aus. Allerdings plagen ihn personelle Probleme, wdeshalb auch Akteure aus der zweiten Mannschaft eingesetzt werden müssen. „Ich erwarte dennoch, dass meine Spieler mir zeigen, dass wir in den vergangenen Wochen gut gearbeitet haben”, so Grill.

In der Gruppe B kommen auf Bezirksligist BW Dingden schwere Aufgaben zu. Die Mannschaft von Trainer Dirk Juch trifft nicht nur auf den Ligarivalen Hamminkelner SV, sondern auch auf Titelverteidiger BW Wertherbruch, Aufsteiger zur Kreisliga A. Ungeachtet dessen ist die Zielsetzung klar. „Unsere Gegner werden versuchen, uns zu ärgern, aber wir wollen die Sache konzentriert angehen und am Sonntag als Stadtmeister nach Hause fahren”, sagt Juch und fügt hinzu: „Wenn man teilnimmt, dann will man auch gewinnen.”

Der Hamminkelner SV hat gleich in doppelter Hinsicht etwas gutzumachen. Zum einen verlor der Bezirksligist sein letztes Testspiel gegen den SV Sonsbeck II mit 0:5, zum anderen hat Trainer Michael Tyrann die Stadtmeisterschaft des vergangenen Jahres in ganz schlechter Erinnerung, als der HSV nach der Vorrunde die Segel streichen musste. „Das wollen wir in diesem Jahr besser machen”, sagt der Übungsleiter. „Wir sind Bezirksligist und das soll man auch sehen.”

BW Wertherbruch hat nach Aussage seines Übungsleiters ein „Superjahr” hinter sich. Rene Olejniczak gewann mit seinem Team nicht nur die Stadtmeisterschaft 2017, sondern schaffte mit seinem Personal  auch die direkte Rückkehr in die Kreisliga A. „Dennoch zählen wir nicht zu den Favoriten. Wir wollen nichts abschenken, aber in dieser Gruppe wird es schwer, sich durchzusetzen”, sagt Olejniczak. Für Dennis Reddmann, neuer Coach des B-Kreisligisten SV Ringenberg, steht im Vordergrund, seine Mannschaft für die kommende Saison einzuspielen. Reddmann muss nicht weniger als neun Neuzugänge integrieren. „Dennoch fahren wir nicht zur Stadtmeisterschaft, um jede Partie zu verlieren”, sagt er. „Bei einer Spielzeit von zwei mal 20 Minuten kann uns auch eine Überraschung gelingen.“

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