Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in Hamminkeln

Fußball : BW Dingden will den Titel in der Halle erneut gewinnen

Der Vorjahressieger wehrt sich vor der Hamminkelner Stadtmeisterschaft, die am Sonntag stattfindet, nicht gegen die Favoritenrolle.

Die Mission ist klar. Sie lautet Titelverteidigung. „Wir wollen gewinnen“, sagt Dirk Juch. Der Trainer des Fußball-Bezirksligisten BW Dingden nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er auf die am Sonntag ab 11 Uhr in der Sporthalle Mumbecker Bach stattfindende Stadtmeisterschaft der ersten Mannschaften angesprochen wird. Sein Team gewann 2018 – und will auch diesmal ganz vorne landen, zumal der Tabellenführer der Bezirksliga auch noch der Ausrichter ist. Juch erwartet, dass seine Spieler die Sache richtig ernst nehmen, Spaß haben und um 17.15 Uhr das Finale bestreiten. „Wir werden ganz sicher eine Mannschaft zusammenbringen, die das Zeug hat, den Titel zu holen.”

Einer der Kontrahenten von BWD in der Vorrunde ist der B-Ligist HSC Berg, der im vergangenen Jahr Endspiel-Gegner der Dingdener war. Zudem kicken der SV Ringenberg (B-Ligist) und BW Wertherbruch (A-Ligist) in der Vorrunde in der Gruppe B. Verhalten optimistisch sind die Erwartungen von HSC-Coach Adolf Grill, der sich in dieser Gruppe in einer hoffnungsvollen Außenseiterrolle sieht. „Wir haben uns bei Hallenmeisterschaften stets gut präsentiert”, so der Trainer. „Bei uns sind alle Mann an Bord. Mit etwas Glück können wir die Halbfinal-Teilnahme wiederholen.”

Der SV Ringenberg sieht die Dinge eher pragmatisch. „Wir fahren dahin, geben unser Bestes und werden dann sehen, was dabei herauskommt”, sagt Trainer Dennis Reddmann, der zwei oder drei Leistungsträger schonen wird, weil „die Meisterschaft einfach wichtiger ist”. Nicht viel anders argumentiert auch sein Kollege von BW Wertherbruch, der seinen Kader mit A-Jugendlichen verjüngen wird. BWW-Coach Rene Olejniczak wünscht sich, dass sich der Fußball in der Halle viel stärker am Futsal orientiert. „Dieser 70er-Jahre-Hallenfußball gibt mir nicht so viel”, so Olejniczak.

In der Gruppe A ist der Hamminkelner SV als einziger Bezirksligist neben drei A-Ligisten der Favorit. Das sieht auch Trainer Michael Tyrann nicht anders. „Von der Papierform her sind wir zum Weiterkommen verdammt”, sagt Tyrann, der sich nur ungern an die Stadtmeisterschaft des vergangenen Jahres erinnert. „Damals sind wir souverän durch die Vorrunde gerauscht und verloren dann das Halbfinale gegen den B-Ligisten HSC Berg.” Ähnliches soll in diesem Jahr unbedingt vermieden werden, auch wenn der Hamminkelner Coach auf einige rekonvaleszente Leistungsträger verzichten wird. „Wir werden eine junge Mannschaft ins Rennen schicken.”

Beim VfR Mehrhoog, erster Vorrundengegner des HSV, sieht man die Dinge eher nüchtern. „Wir wollen die Vorrunde überstehen und hoffen, dass sich keiner verletzt”, sagt Coach Frank Terhorst. „Unser Fokus liegt klar auf der Rückrunde in der Kreisliga A.” Da sind seine Trainerkollegen Aycin Özbek vom SV Brünen und Markus Rambach von GW Lankern deutlich angriffslustiger. „In der Halle ist viel möglich. Da werden wir keinesfalls chancenlos sein”, sagt Rambach. Aycin Özbek hofft, dass er mit seiner Mannschaft bis zum Ende dabei ist: „Wenn wir spielen, wollen wir gewinnen. Am Ende wird die Tagesform entscheiden.“

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