Tischtennis: GW Flüren hat das Soll erfüllt

Tischtennis : GW Flüren hat das Soll erfüllt

Tischtennis-Verbandsligist hat nach 9:7-Heimsieg schon vor dem letzten Hinrunden-Spielplan erreicht, was er sich für die erste Hälfte der Saison vorgenommen hat. Landesligist Weseler TV verliert stark ersatzgeschwächt mit 5:9.

GW Flüren hat in der Tischtennis-Verbandsliga der Herren sein Soll für die Hinrunde endgültig erfüllt. Der Neuling gewann am Samstag die Heimpartie gegen die bis dahin punktgleiche SpVgg. Meiderich 06/95 mit 9:7 und geht mit einem Vorsprung von sechs Punkten vor dem Relegationsplatz zehn in das letzte Spiel der ersten Saisonhälfte. "Wir haben nicht gerade geglänzt, aber am Ende das nötige Quäntchen Glück gehabt", sagte Spitzenspieler Wolfgang Gerth.

Doppelstärke

Der Gastgeber, der kurzfristig auf Jadranko Roso (Grippe) verzichten musste, kam gut aus den Startlöchern und lag nach Doppelsiegen von Wolfgang Gerth/Pedro Ramires und Sascha Kaiser/Oliver Tiedmann mit 2:1 in Führung. Im weiteren Verlauf gelang es den Flürenern allerdings zunächst nicht, sich weiter abzusetzen. Erst beim Stande von 4:4 erkämpfte Ersatzmann Torsten Lantermann die 5:4-Führung und läutete eine Serie von vier Siegen in Folge ein. "Danach haben wir es versäumt, den Sack zuzumachen", sagte Wolfgang Gerth.

Im Abschlussdoppel machte sich jedoch die Stärke von Wolfgang Gerth/Pedro Ramires bezahlt, die das Spiel mit 3:0-Sätzen gewannen und die Partie für GW Flüren entschieden. Die weiteren Zähler holten Wolfgang Gerth (2), Sascha Kaiser und Pedro Ramires (2).

In der Landesliga verlor der Weseler TV gestern stark ersatzgeschwächt die Heimpartie gegen den TTSC Mülheim 71 II trotz guter Leistung mit 5:9. "Wir hatten im Endeffekt keine realistische Chance auf einen Punktgewinn", sagte Mathias Frensch, der zwei Einzel und ein Doppel mit Gordon Thiel gewann.

Ohne vier Stammspieler

Beim Gastgeber fehlten neben den Dauerverletzten Hans-Jürgen Oploh und Ulrich Wiedenhaupt auch Stefan Rademacher (beruflich verhindert) und Christoph Jörgen (privat verhindert). Der WTV hielt trotzdem bis zum Stand von 5:5 gut mit. "In kompletter Besetzung hätten wir gegen diesen Gegner sicherlich gepunktet", meinte Frensch.

(RP)
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