Lokalsport: GW Flüren feiert den Klassenerhalt

Lokalsport : GW Flüren feiert den Klassenerhalt

Tischtennis: Das Team bleibt in der Verbandsliga. Relegation findet nicht statt.

GW Flüren bleibt der Tischtennis-Verbandsliga erhalten. Neben dem TTC DJK Neukirchen verzichtet auch der 1. TTC Köln auf die Teilnahme an den Entscheidungsspielen der Tabellenzehnten. Das Team feiert somit kampflos den Klassenerhalt. "Wahnsinn, da gewinnen wir in der Saison nur drei Spiele und bleiben trotzdem drin", sagt Wolfgang Gerth.

Die Staffel vier hatten die Flürener nur aufgrund der Rückzüge des Kempener LC und der TTV Hamborn als Zehnter beendet. Rein sportlich bildete das Team das Schlusslicht. Für die Relegation, die am Wochenende in Flüren stattfinden sollte, hatte Neukirchen früh abgewunken. "Gegen die Kölner hätten wir ein dickes Brett bohren müssen. Dass sie jetzt auch nicht antreten, ist das i-Tüpfelchen auf unserer verrückten Saison", so Gerth. In der nächsten Saison wollen die Grün-Weißen besser mithalten. Die Mannschaft bleibt zusammen und erhält Verstärkung durch Thomas Christians, den Spitzenspieler des Landesliga-Absteigers SV Millingen. Ein weiterer Zugang ist nicht geplant, aber auch nicht ausgeschlossen. Die Wechselfrist endet am 31. Mai.

Der SV Schermbeck ist auf dem besten Weg, sein Saisonziel zu übertreffen. Am Wochenende kämpft das Team, das eigentlich nur im gesicherten Mittelfeld der Bezirksklasse landen wollte, um den Aufstieg. In den Entscheidungsspielen der Tabellenzweiten trifft der SVS in Essen-Freisenbruch auf den Hülser SV (Samstag, 15 Uhr), den TTV Rees-Groin III (Samstag, 18.30 Uhr) und die gastgebende DJK GW Freisenbruch (Sonntag, 11 Uhr). Die Chancen stuft Schermbecks Teamsprecher Heiner Schult als "ziemlich gut" ein. Der Erst- und Zweitplatzierte steigen direkt auf, der Dritte spielt nach aktuellem Stand am 12. Mai um die Anwartschaften eins und drei, der Viertplatzierte um die Anwartschaften vier und fünf. "Freisenbruch ist der Favorit. Sie haben den Heimvorteil und sind ausgeglichen besetzt. Zwischen Hüls, Rees und uns dürfte die Tagesform entscheiden", sagt Schult.

(kök)
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