Goldenes Reitabzeichen für Arne Bergendahl vom ZRFV Hamminkeln

Reiten : Goldenes Reitabzeichen für Hamminkelner Arne Bergendahl

Beim Turnier des ZRFV von Lützow Hamminkeln erhält der Lokalmatador die begehrte Auszeichnung. Und überzeugt nebenbei noch in zwei Prüfungen.

Arne Bergendahl konnte es auch am Tag nach der großen Ehrung noch nicht so richtig glauben. „Eigentlich hatte ich ja jetzt genug Zeit, mich an den Gedanken zu gewöhnen. Aber so richtig angekommen ist es bei mir noch nicht“, sagte der Reiter des ZRFV von Lützow Hamminkeln.

Viel schneller als er es selbst für möglich hielt, hatte sich Bergendahl durch hervorragende Resultate bei gleich mehreren Turnieren im vergangenen Winter das Goldene Reitabzeichen verdient. Am späten Sonntagnachmittag war die Verleihung der außergewöhnlichen Auszeichnung, die sein Vater Helmut bereits vor zwei Jahren erhalten hatte, der abschließende Höhepunkt des Vielseitigkeitsturnieres seines Hamminkelner Heimatvereins.

„Es war wirklich sehr schön. Ich hatte mich bewusst dafür entschieden, dass die Ehrung hier beim Heimturnier stattfindet, weil dann auch Freunde dabei sein konnten, die sonst nichts mit dem Reiten zu tun haben“, sagte Bergendahl, der ansonsten noch in zwei weiteren Funktionen Grund zur Freude hatte: Als aktiver Reiter und als stellvertretender Vorsitzender des ausrichtenden Vereins. Mit Einfach Rosi belegte der Hamminkelner in der Vielseitigkeitsprüfung der Klasse A* den starken dritten Platz. In der Vielseitigkeitsprüfung der Klasse L mit Wertung zum „Geba“-Cup 2019 schaffte es Bergendahl im Sattel von Luthien auf den ebenfalls bemerkenswerten vierten Rang.

In beiden Wettbewerben hatte am Ende übrigens eine junge Frau aus der Nachbarschaft die Nase vorne. Clara-Sophie Abeck vom RV Sankt Hubertus Obrighoven gewann sowohl die A*-Prüfung mit Fritz Kola als auch die L-Vielseitigkeit, bei der sie Don Edosto gesattelt hatte.

Arne Bergendahl freute sich auch über den großen Zuschauerzuspruch, den es an beiden Tagen gegeben hatte, sowie den reibungslosen Ablauf sämtlicher Wettbewerbe. „Es hat alles gepasst. Das Wetter war sehr gut, auch wenn der Sonntag bei der Hitze natürlich schon ein ziemlicher Kampftag für Zuschauer, uns Reiter und vor allem auch die vielen Helfer war. Den Pferden macht das noch am wenigsten aus“, sagte der Lokalmatador, dessen Verein sogar noch einen leichten Anstieg der Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Vorjahr registrierte.

„Wir haben bei einigen Prüfungen die Startplatzvergabe ja auch extra begrenzt“, so Bergendahl und fügte hinzu: „Noch 20 Nennungen mehr wären einfach nicht mehr zu stemmen gewesen.“

(tik)
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