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Leichtathletik: Gewitter: TuS Drevenack bricht Abendlauf ab

Leichtathletik : Gewitter: TuS Drevenack bricht Abendlauf ab

Um 19.37 Uhr fiel gestern Abend die Entscheidung. Die TuS Drevenack brach die sechste Auflage ihres Abendlaufs, den sie mit Unterstützung der Rheinischen Post veranstaltete, nach zwei von vier Rennen ab. Die Organisatoren hatten den Start der Läufe über 5000 und 10000 Meter zuvor mehrfach verschoben. Als dann immer noch Blitze über dem Stadion am Buschweg zuckten, wurden die Rennen abgesagt. Als Ansager Laurenz Thissen dies über Lautsprecher verkündete, gab's Applaus von vielen Läufern, obwohl sie vergeblich ausgeharrt hatten.

Um 19.37 Uhr fiel gestern Abend die Entscheidung. Die TuS Drevenack brach die sechste Auflage ihres Abendlaufs, den sie mit Unterstützung der Rheinischen Post veranstaltete, nach zwei von vier Rennen ab. Die Organisatoren hatten den Start der Läufe über 5000 und 10 000 Meter zuvor mehrfach verschoben. Als dann immer noch Blitze über dem Stadion am Buschweg zuckten, wurden die Rennen abgesagt. Als Ansager Laurenz Thissen dies über Lautsprecher verkündete, gab's Applaus von vielen Läufern, obwohl sie vergeblich ausgeharrt hatten.

"Mir tut es wahnsinnig leid. Doch das Risiko war zu groß. Uns blieb keine andere Wahl", sagte Manfred Franz, Organisator der TuS Drevenack nach der Entscheidung, die gerade auch mit Blick auf den Blitz-Unfall wenige Tage zuvor in Xanten getroffen worden war. Bei einem Fest im Archäologischen Park waren 13 Besucher bei einem Blitzeinschlag zum Teil schwer verletzt worden.

Zunächst konnten gestern Abend die Rennen der Bambini und Schüler noch wie geplant über die Bühne gehen. Doch als das Gewitter mit zum Teil starken Regen einsetzte, wurde die Veranstaltung zum ersten Mal unterbrochen, weil die Strecke zum Teil durch den Wald führte. Der Start der letzten beiden Läufe der Veranstaltung, bei der es mit 855 Meldungen ein Rekordergebnis gegeben hatte, wurde noch zwei Mal verschoben. Dann kam das Aus.

"Start war nicht zu verantworten"

Theo Aymanns (Alemannia Pfalzdorf), Seriensieger der vergangenen Jahre, hatte vollstes Verständnis dafür. "Der Veranstalter hatte keine andere Wahl. Die Sicherheit der Läufer ging vor — ein Start der Rennen war nicht zu verantworten. Es tut mir leid für den Verein, dass ein großer Teil seiner Arbeit in den letzten Wochen umsonst war", meinte Aymanns, der schnellste Landwirt vom Niederrhein. Auch Dieter Kloß (HADI Wesel), einer der Organisatoren des Weseler Hanse-Citylaufs, stärkte dem sichtlich geknickten Manfred Franz den Rücken. "Die TuS Drevenack hat die einzig richtige Entscheidung getroffen", sagte Kloß.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Abendlauf fiel Gewitter zum Opfer

(RP)