Fußball-Landesligist PSV Wesel empfängt Frohnhausen

Fußball : PSV Wesel: Assfelder kündigt Umstellungen an

Mit verändertem Personal soll beim Fußball-Landesligisten gegen VfB Frohnhausen der erste Sieg her.

Es gibt auch bei einer 0:4-Schlappe die Gewinner eines Spieltags. Oft sind es dann diejenigen, die gar nicht zum Einsatz gekommen sind. Ähnlich könnte es auch einigen Fußballern des Landesligisten PSV Wesel ergehen. „Beim 0:4 in Kray waren es viele, die weit von der Normalform entfernt waren“, sagt Trainer Björn Assfelder. In den drei Übungseinheiten hätten nun alle die Chance gehabt, sich zu zeigen. „Manche haben es genutzt, manche weniger“, verrät der Coach noch nicht allzu viel. Im Heimspiel am Sonntag, 15 Uhr gegen den Aufsteiger VfB Frohnhausen könnten sich also einige Umstellungen ergeben.

Wen es aus dem Kader der zur Verfügung stehenden 22 Spieler letztlich trifft, lässt Assfelder also noch offen. Vier Akteure werden beim ersten Aufeinandertreffen der Weseler in einem Meisterschaftsspiel mit Frohnhausen nicht zum Aufgebot gehören. Zuletzt hatten Christopher Abel, Robin Müller und Alpay Erdem aus dem Landesliga-Kaderim zweiten Team des PSV  wiedergefunden. Letzterer erhielt dabei einen Schlag auf den Fuß und fällt wegen Bänderproblemen komplett aus.

Assfelder will die Trainingseindrücke verstärkt für seine personellen Entscheidungen heranziehen. „Zudem wird es auch aufgrund unserer Spielausrichtung Umstellungen geben“, kündigt der 35-Jährige an. Beim 2:2 im Heimspiel gegen Burgaltendorf, dem bisher einzigen Zähler des Tabellenvorletzten, setzte der Übungsleiter verstärkt auf Konter. „Frohnhausen spielt aber einen anderen Fußball“, so Assfelder. Eines ist für ihn trotz des Tabellenstandes klar. „Wir haben die Qualität, um den ersten Sieg zu holen. Aber wir müssen dies langsam auch mal zeigen und umsetzen.“

Verzichten muss der Coach auf Donavan Sadek (Kreuzbandriss), Mohamed Baydoun (Aufbautraining) und Deniz Özel (Fußprellung). Die Beschwerden des zuletzt wegen Bänderproblemen fehlenden Timo Giese sind so gut wie abgeklungen. „Er ist einsatzbereit“, sagt sein Trainer. Dies gilt voraussichtlich auch für Rückkehrer Viktor Klejonkin. Nach seinem Mittelfußbruch ist er beschwerdefrei, absolvierte alle Einheiten. Bei einem Heimspiel auf Naturrasen würde Klejonkin nur zu gerne sein Comeback feiern. „Er ist eine Alternative“, sagt Assfelder.

(R.P.)
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