Fußball: Hohe Niederlage für PSV Wesel beim VfB Frohnhausen

Fußball : PSV Wesel wird vom VfB Frohnhausen ausgebremst

Nach dem Überraschungssieg gegen Spitzenreiter FC Kray kassiert der Landesligist dieses Mal eine deutliche 1:4-Niederlage.

Die Warnungen von Trainer Björn Assfelder haben nichts genützt. Der Fußball-Landesligist PSV Wesel hat eine Woche nach dem 3:0-Überraschungssieg gegen Spitzenreiter FC Kray nun eine 1:4 (0:2)-Niederlage beim VfB Frohnhausen kassiert.

Der Coach hatte nach dem Erfolg in der vergangenen Woche versucht, seine Schützlinge auf dem Boden zu halten. „Letztlich ist aber genau das eingetreten, wovor wir gewarnt haben“, sagte Assfelder. Der PSV schaffte es nicht ansatzweise, an die starke Leistung des jüngsten Spiels anzuknüpfen.

Die Gäste ließen vor allem die Grundtugenden vermissen, die sie über den Großteil der Saison auf den Platz bringen konnten. „Es war viel zu wenig Bewegung vorhanden. Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen“, sagte Assfelder. Kurzum: „Wir haben nicht stattgefunden.“ Die Weseler rutschten durch die Niederlage auf den sechsten Platz ab und verlieren somit den Anschluss an die Spitzengruppe. Für Assfelder ist aber ohnehin klar: „Wir sind keine Spitzenmannschaft, sondern müssen uns noch weiter entwickeln.“

Die Gäste erwischten beim Aufsteiger einen schlechten Start. Bereits nach drei Minuten musste PSV-Keeper Canberk Cevirgen hinter sich greifen. Nach einem leichtfertigen Ballverlust stellte sich die Weseler Hintermannschaft nicht gut an. Trotz der offensiven Ausrichtung, die zuletzt noch von Erfolg gekrönt war, lief beim Gast im Spiel nach vorne dieses Mal nichts zusammen. Zwei Minuten vor der Pause kassierten die Weseler das 0:2. Danach ging der Gast dann volles Risiko. Assfelder stellte um auf eine Dreier-Abwehrkette. Aber auch die brachte keine Wirkung. Der Gastgeber traf nach 65 Minuten zum vorentscheidenden 3:0. Auf den Anschluss durch Eray Tuncel (70.) fand Frohnhausen sofort eine Antwort zum 4:1 (71.). Assfelder wollte die Auswärtsniederlage nicht zu hoch hängen: „Wir haben in der vergangenen Woche nicht überschwänglich gejubelt und werden jetzt nicht alles schwarzmalen.“

PSV Wesel: Cevirgen – Laader, Sobotta, Bruns (78. Uysal), Vos, Meis, Erdem (63. Blaswich), Tuncel, Timo Giese, Abel, Eisenstein (46. Özel).

(fp)
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