Fußball: Hamminkelner A-Ligisten unter Druck

Fußball : Hamminkelner Trio steht unter Druck

GW Lankern, der SV Brünen und der VfR Mehrhoog müssen im Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga A unbedingt punkten. Der SV Bislich will nach drei Siegen in Folge seinen Aufwärtstrend bei BW Wertherbruch bestätigen.

Neuling BW Wertherbruch hat in der Fußball-Kreisliga A bislang eine bemerkenswert gute Saison gespielt. Das Team liegt vor dem letzten Spieltag der Hinrunde, an dem am Sonntag, 14.15 Uhr, der SV Bislich zu Gast ist, mit 25 Punkten auf dem achten Rang. „Wir wollen unbedingt gewinnen. Wenn wir auf einem einstelligen Tabellenplatz in die Winterpause gehen, wäre das für uns eine sehr schöne Sache“, sagt der Wertherbrucher Trainer Rene Olejni­czak. Er muss weiter Rouven Boland (Kreuzbandriss), Falko Lück (Meniskusschaden) und Mark van Drünen (Fußwurzelbruch) ersetzen.

Mit drei Siegen in Folge hat sich der SV Bislich auf den elften Platz verbessert. Insofern geht das Team von Trainer Bernd Pagojus mit breiter Brust in die Begegnung. „Wir werden uns ganz sicher nicht verstecken“, sagt der Coach, der beim Personal die Qual der Wahl hat. Denn alle Akteure sind fit. „Es wird eine schwierige Aufgabe. Aber die Stimmung im Team ist nach den jüngsten Erfolgen richtig gut“, so Pagojus.

GW Lankern, das auf Rang 14 liegt, hat nach den herben Niederlagen beim SV Spellen (0:5) und daheim gegen den SV Rees (0:6) am Sonntag, 14.15 Uhr, im Heimspiel gegen Olympia Bocholt etwas gutzumachen. Der Gegner hat ebenso wie der Gastgeber 17 Punkte auf dem Konto, konnte allerdings seine letzten drei Spiele gewinnen. Zudem muss der Lankerner Trainer Markus Rambach mehr als ein halbes Dutzend Akteure ersetzen, die verletzt sind. „Das wird sicherlich ein schwieriges Spiel. Aber wir wollen unbedingt einen Sieg schaffen“, sagt Rambach.

Beim SV Brünen geht die Abstiegsangst um. Das Team von Trainer Aycin Özbek steht nach der 2:3-Heimniederlage gegen Spitzenreiter DJK Stenern auf dem viertletzten Platz und muss am Sonntag, 14.15 Uhr, beim Tabellenzweiten Fortuna Millingen antreten. „Wir müssen so engagiert zu Werke gehen wie gegen Stenern. Und dann dürfen wir nicht vergessen, uns auch zu belohnen. Sonst wird die ohnehin schon schwierige Situation allmählich bedrohlich”, sagt Aycin Özbek.

Aufsteiger VfR Mehrhoog schaffte in den vergangenen sieben Begegnungen nur einen Sieg und läuft Gefahr, direkt wieder runter in die Kreisliga B zu müssen. Der Drittletzte kassierte zuletzt drei Niederlagen, bei denen es 18 Gegentore und keinen eigenen Treffer gab. Trainer Frank Terhorst hofft, dass seine Mannschaft am Sonntag, 14.15 Uhr, in der Heimpartie gegen Westfalia Anholt die schwarze Serie stoppen kann. „Der Druck wächst, aber vielleicht hat uns die zweiwöchige Spielpause gut getan. Wir müssen uns auf das besinnen, was wir können – und vor allem weniger Fehler machen.”

Der SV Büderich muss sich in der Kreisliga A Moers langsam auch Sorgen um den Klassenerhalt machen. Schuld daran ist ein Negativlauf mit nur einem Punktgewinn in den letzten sieben Spielen. Am Samstag, 16 Uhr, empfängt das Team von Trainer Stefan Tebbe den ESV Hohenbudberg, der auf dem ersten Abstiegsplatz steht. „Das ist ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel”, sagt Tebbe. Er hat weiter große Personalsorgen. Acht Kicker fehlen.