Frauenfußball: GW Lankern schafft SIeg im Abstiegskampf

Fußball : GW Lankern schafft wichtigen Erfolg im Kellerduell

Frauen-Landesligist bezwingt die DJK Barlo mit 2:1. Auch Liga-Konkurrent SV Brünen punktet im Abstiegskampf.

GW Lankern hat sich in der Fußball-Landesliga der Frauen etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Im Kellerduell behielten die Grün-Weißen  mit 2:1 (1:1) gegen den Tabellenvorletzten DJK Barlo die Oberhand und verbesserten sich auf den neunten Rang. „Der Sieg war mehr als verdient. Die Partie hätte auch 10:3 ausgehen können“, sagte Trainer Jörg Bömer.

Der Gastgeber startete elanvoll in die Begegnung. Schon in den Anfangsminuten kreierte er Chancen, die aber alle nicht genutzt wurden. Der Rückschlag mit dem 0:1 folgte nach elf Minuten. Nur 120 Sekunden später war die Lankerner Fußballwelt dann aber wieder halbwegs intakt. Yvonne Wimmer schoss einen indirekten Freistoß direkt auf das Barloer Gehäuse, die Gäste-Keeperin lenkte den Ball jedoch ins eigene Tor.

Lankern blieb auch nach der Pause tonangebend. Marina Ricken (48.) und Svea Hemsteg (53.) liefen alleine auf die DJK-Torhüterin zu, brachten den Ball aber nicht im Gehäuse unter. „Wir haben die Chancen teilweise fahrlässig verschenkt“, ärgerte sich Bömer. Erst zehn Minuten vor dem Abpfiff erlöste Mareen Wienand ihre Mannschaft.

Auch der SV Brünen punktete im Abstiegskampf. Durch das 0:0 beim SV Haldern hielt die Elf von Trainer Rolf Rother den Konkurrenten auf Distanz. Ein Zähler beträgt der Vorsprung der Brüner Frauen.

In der Bezirksliga zieht Spitzenreiter PSV Wesel weiter einsam seine Kreise. Mit dem 3:2 (0:0) bei der DJK Hommersum-Hassum gelang dem Team der neunte Sieg im neunten Spiel. „Wir hätten die Partie nicht wirklich gewinnen dürfen, der Gegner hätte einen Punkt sicherlich verdient gehabt“, sagte Trainer Taner Demir. Anna Krüßmann (61., 70.) und Nathalie Bollmann (65.) trafen, ehe der Gastgeber mit zwei Toren in der Schlussphase noch einmal herankam. Katja Menzel verdrehte sich das Knie, eine Diagnose steht noch aus. „Das könnte ein teuer erkaufter Erfolg werden“, so Demir.

(R.P.)
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