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Frauen-Landesligist GW Lankern feiert fünften Sieg in Serie.

Fußball : GW Lankern setzt Siegesserie fort

Der Frauen-Landesligist gewinnt 4:1 gegen den FSC Mönchengladbach. Lokalrivale SV Brünen schwebt dagegen nach einer 0:1-Niederlage bei der DJK Barlo weiter in Abstiegsgefahr.

Zu Beginn der Partie hatte Jörg Bömer einen Rückfall in alte Zeiten befürchtet. „Da sah es so aus, als ob es bei der Chancenverwertung wie im vergangenen Jahr läuft“, sagte der Trainer der von GW Lankern. In der Fußball-Landesliga der Frauen gingen die Grün-Weißen gegen den Tabellenvorletzten FSC Mönchengladbach zunächst sehr fahrlässig mit ihren Gelegenheiten um. „Doch letztlich hat sich meine Befürchtung nicht bewahrheitet“, sagte der Coach nach dem sicheren 4:1 (2:0)-Erfolg.

Dabei setzte der Tabellenvierte seine Siegesserie fort und feierte seinen fünften dreifachen Punktgewinn in Folge. Der Coach war ein wenig skeptisch in die erste Begegnung nach der Winterpause gegangen: „Schließlich weiß man nicht wirklich, wo man steht.“ Doch der Gastgeber bestimmte direkt das Geschehen und Svea Hemsteg (27.) und Mareen Wienand (37.) sorgten für die beruhigende Halbzeit-Führung.

Nach dem Wechsel verlor GW Lankern aber vollkommen den Faden. Ein Eigentor von Laura Kaldunski (67.) brachte die Gäste zurück ins Spiel. „Wir haben es selbst noch mal spannend gemacht“, sagte Bömer. Erst in der Schlussphase entschieden erneut Hemsteg (87.) und Wienand (90.) mit ihren Toren die Begegnung.

Lokalrivale SV Brünen muss sich dagegen nach wie vor Sorgen um den Klassenerhalt machen. Nach dem 0:1 (0:1) bei der DJK Barlo beträgt der Vorsprung des Drittletzten vor dem ersten Abstiegsplatz weiterhin gerade einmal zwei Zähler. „Unsere Testspiele waren allesamt besser. Ich weiß nicht, ob die Mädels mit dem Abstiegsdruck nicht umgehen können“, sagte Trainer Andre Dirks angesichts der Leistung. Seine Elf habe nie richtig ins Spiel gefunden. „Trotzdem wäre ein Unentschieden gerecht gewesen“, so der Coach. Den einzigen Treffer kassierte der SV Brünen nach 14 Minuten. Die besten Möglichkeiten zum Ausgleich ließ Silvia Bosmann in der 20. und 28. Minute ungenutzt.

(R.P.)