Frauen des SV Brünen gelingt wichtiger Sieg im Abstiegskampf.

Fußball : SV Brünen nutzt Schützenhilfe von Lankern

Frauen-Fußball: Durch den 4:1-Erfolg gegen den TSV Kaldenkirchen verlässt der Landesligist die Abstiegsplätze. GW Lankern besiegt den Konkurrenten des Lokalrivalen mit 5:0.

Nach der ärgerlichen 2:3-Heimniederlage gegen den TSV Kaldenkirchen, bei der Svea Hemsteg, Mareen Wienand die Tore für GW Lankern geschossen hatten, zeigte sich der Fußball-Landesligist nur zwei Tage später im Auswärtsspiel gegen den GSV Moers deutlich verbessert und gewann am Ende auch in der Höhe verdient mit 5:0 (2:0).

Trainer Jörg Bömer, der bekanntlich Lankern verlassen wird und zu Borussia Bocholt wechselt, sah die Treffer von Marina Ricken (12.), Janina Rollnick (42., 68., 80.) sowie ein Eigentor des Gastgebers (64.). „Das war definitiv eine gute Vorstellung meiner Mannschaft, für die es ja um nichts mehr ging. Zudem konnten wir dem SV Brünen Schützenhilfe leisten, was mich sehr gefreut hat, da ich mit dem SVB noch immer eng verbunden bin”, sagte der Lankerner Coach.

Der abstiegsbedrohte SV Brünen nutzte die Vorlage des Lokalrivalen und verließ dank eines souveränen 4:1 (3:1)-Heimsiegs gegen den TSV Kaldenkirchen die Abstiegsränge. Marei Häring (5., 30.), Laura van Berg (12.) und Silvia Bosmann (63.) trafen für Brünen. Die Gäste hatten nach zehn Minuten zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen. Trainer Andre Dirks, der seit Februar in der sportlichen Verantwortung steht, war sehr angetan von dem Auftritt seiner Mannschaft. „Das war eine Mega-Leistung. Wir waren von Beginn an hellwach und dominierten das gesamte Spiel. Ich bin heute sehr stolz auf dieses Team”, sagte Dirks.

Auch wenn der PSV Wesel schon länger als Meister der Bezirksliga feststeht, gibt die Mannschaft von Trainer Taner Demir weiter Vollgas. Im drittletzten Saisonspiel setzte sich der baldige Landersligist am Molkereiweg gegen den SV 06 Donsbrüggen souverän mit 9:1 (6:0) durch und bleibt damit unbesiegt. Gegen den Tabellendritten sorgten Nathalie Bollmann (1.), Katja Menzel (7.), Annalisa Krüßmann (21., 34.) und Nina Siatkowski (26., 32.) schon vor der Pause für klare Verhältnisse.

Nach dem Wechsel ließ es der Gastgeber ein wenig ruhiger angehen. Krüßmann (46.), Siatkowski (81.) und Bollmann (83.) erzielten dennoch die Treffer sieben, acht und neun bei einem Gegentreffer der Gäste nach 79 Minuten. „Ich hatte mir das Spiel ein wenig schwerer vorgestellt, aber unser Gegner hatte massiv personelle Probleme. Wir waren spielerisch klar besser. Jetzt wollen wir die Saison auch ungeschlagen beenden”, sagte Taner Demir.

(beck)
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