Lokalsport: Falkowski und Schermbeck - das passt

Lokalsport : Falkowski und Schermbeck - das passt

Der Trainer des Westfalen-Ligisten verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr. Dagegen stehen die Zeichen auf Trennung bei Tuncay Turgut. Heute in Delbrück das Jahr mit guter Leistung und möglichst einem Sieg abschließen.

Die erste Bilanz fällt positiv aus, es passt zwischen dem Abteilungsvorstand des SV Schermbeck und Fußball-Trainer Thomas Falkowski. Also machten beide Seiten Nägel mit Köpfen und verlängerten den zunächst nur bis zum Saisonende geltenden Vertrag um ein weiteres Jahr. "Wir wollten frühzeitig in der wichtigen Personalie Trainer für klare Verhältnisse sorgen und auch für die Mannschaft ein Zeichen setzen", verdeutlicht Abteilungsleiter Michael Steinrötter. Auch Co-Trainer Vehiba Hodzic hat beim Westfalenligisten verlängert, der bereits am heutigen Samstag (14.15 Uhr) beim Delbrücker SC sein letztes Meisterschaftsspiel in diesem Jahr bestreitet.

"Ich fühle mich beim SVS pudelwohl und musste nur einmal kurz mit meiner Frau darüber sprechen", schildert Thomas Falkowski seinen Entscheidungsprozess. Die Rücksprache war notwendig, da im Haus Falkowski Ende Mai entscheidende Veränderungen anstehen. Der 34-Jährige wird dann zum zweiten Mal Vater.

Auch sportlich hat Falkowski noch einiges vor. "Meine Arbeit in Schermbeck ist noch lange nicht zu Ende, auf Sicht gesehen möchte ich mit dem SVS auch mal in die Oberliga aufsteigen", sagt der Coach. Die derzeit erste Saison unter seiner Regie hat er trotz Platz vier dazu eigentlich nicht auserkoren. "Aber wenn wir einen richtigen Lauf haben, vielleicht können wir dann sogar angreifen." Derzeit trennen den SVS fünf Zähler von Rang eins, alles andere als eine nicht machbare Aufgabe.

Apropos Trennung: Beim letztjährigen Kapitän Tuncay Turgut stehen die Zeichen auf Abschied in der Winterpause. Turgut kam kaum zum Einsatz, der Trainer bevorzugt auf seiner Position Patrick Rudolph oder den Youngster Malte Grumann. Zudem steht mit Maik Habitz noch ein Akteur bereit. "Wenn Tuncay reingekommen ist, konnte ich mich immer auf ihn verlassen", lobt Falkowski seinen Reservisten. Ob es zu einer Trennung kommt, hängt nun von den Gesprächen zwischen Vorstand und Tuncay Turgut ab. Denn der Vertrag des Spielers läuft noch bis Ende 2018/19. Von den Youngstern geht Niklas Pohlhuis, Dennis Hubert wird entgegen ersten Überlegungen wohl bleiben, bei Dorian Weber steht die Entscheidung noch aus.

Dem Auftritt beim Tabellenneunten Delbrück sieht Thomas Falkowski mit großer Spannung entgegen. Wie wirkt sich das 8:0 vom letzten Sonntag gegen Herford auf die Partie aus? Es wäre nicht das erste Mal, dass die Schermbecker nach einem überzeugenden Auftritt ein wenig in Selbstzufriedenheit verfielen. "Wir müssen aus Fehlern lernen und uns kontinuierlich weiterentwickeln. Deshalb wäre eine konstante Leistung ein Zeichen von der Mannschaft", so der Trainer. Mit einem Sieg würde "das Jahr gebührend abgeschlossen". Und das kleine Fünkchen Hoffnung könnte weiter glimmen.

Fehlen wird definitiv der Langzeitverletzte Raphael Niehoff. Maik Habitz (Grippe) und Kevin Mule-Ewald (Oberschenkelprobleme) stehen aber auf der Kippe.

(RP)
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