Triathlon: "Es war super": Busemann ist ein Ironman

Triathlon : "Es war super": Busemann ist ein Ironman

Der eine schaffte es alleine, die anderen als Staffel: Vier Ausdauersportler des Hamminkelner SV waren beim Ironman-Triathlon in Roth dabei. "Das war Gänsehaut-Feeling pur", schilderte Michael Busemann seine Eindrücke. 180.000 Zuschauer feuerten die Aktiven auf den verschiedenen Streckenabschnitten an. Für Busemann war's zusätzliche Motivation, die Mammut-Distanz erstmals alleine zu bewältigen und sich eines der begehrten Finisher-Shirts zu sichern, das jeder Starter erhält, der das Ziel erreicht.

Michael Busemann war 2008 in Roth noch in einer Staffel des Hamminkelner SV gestartet und hatte damals Appetit auf mehr bekommen. Er wollte die Distanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen diesmal alleine meistern — und schaffte es. Der Hamminkelner war nach 11:58,15 Stunden im Ziel und darf sich jetzt als Ironman bezeichnen. Busemann hatte sich ein Jahr lang akribisch auf den Wettbewerb vorbereitet und fast jeden Tag trainiert. "Es war einfach super", meinte er nach dem Zieleinlauf glücklich und zufrieden.

Die Staffel des Hamminkelner SV benötigte 10:42 Stunden für den Ultra-Triathlon. Erst schwamm Uwe Renken die 3,8 Kilometer in 1:23,29 Stunden. Udo Hopermann fuhr die 180 Kilometer in 5:41,46 Stunden. Zum Schluss legte Thomas Bettger die Marathon-Strecke in 3:27,03 Stunden zurück.

(RP)
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