Lokalsport: Erfolge für Gastgeber ZRFV Hamminkeln

Lokalsport : Erfolge für Gastgeber ZRFV Hamminkeln

Annika Hoffmann und Lisa Behr erreichen beim Vielseitigkeits-Turnier ihres Vereins erste Plätze.

Die Bilanz fiel positiv aus, "Es war eigentlich perfekt", sagte Vorsitzender Michael Maaß nach dem Vielseitigkeits-Turnier des ZRFV von Lützow Hamminkeln. Der einzige Wermutstropfen war, dass die Prüfungen am Sonntag wegen Regens unterbrochen werden mussten. "Es war aber auch mehr ein leichter Landregen", sagte Maaß. Deshalb konnte es nach etwa eineinhalb Stunden auch schon weitergehen. Und die Bedingungen auf der Geländestrecke waren für Reiter und Pferde unverändert gut.

Aus der Pause machten alle Beteiligten einfach das Beste: Die Sportler hatten die Möglichkeit, sich bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee zu stärken. "Das ist ja sonst auch nicht unbedingt möglich, weil sie die ganze Zeit eingespannt sind", sagte Michael Maaß, der froh war, "dass alle Teilnehmer zufrieden vom Turnier nach Hause gefahren sind."

Froh war er auch, dass sich der Regen am Sonntag in Grenzen hielt. "Wir hatten schon einen Notfallplan ausgearbeitet, wie wir alle Reiter wieder aus dem Gelände zurückholen können", sagte Maaß. Schließlich waren Unwetter angekündigt. "Es ist natürlich viel zu gefährlich, wenn die Reiter bei Sturm und Gewitter im Wald und im Gelände sind." Doch so weit kam es dann nicht.

Auch sportlich verlief das Turnier aus Sicht des Gastgebers erfreulich. Annika Hoffmann gewann mit Partytänzer die Vielseitigkeit Klasse L. Rebecca Herter landete mit De Coeur auf Platz drei. Lisa Behr siegte mit Waleika in der Kombi-Prüfung Klasse A vor Christian Reinecke mit Callista Paulina. "Lisa Behr ist im Moment gut unterwegs", lobte Maaß. Hinzu kam ein dritter Platz von Christina Reineke mit Curly Sue in der Prüfung Klasse E.

Noa Stürken vom RV Lippe-Bruch-Gahlen setzte sich mit Larius in der Vielseitigkeit Klasse A durch. Clara-Sophie Abeck (RV Sankt Hubertus Obrighoven) wurde mit Don Edosto in einer weiteren Prüfung Klasse A Zweite.

Der Gelände-Parcours fand in diesem Jahr besonders guten Anklang bei den Reitern. Er war etwas weitläufiger, weshalb die Pferde mehr galoppieren konnten. Hier will Maaß auch für das nächste Jahr ansetzen, um das Turnier weiter zu verbessern. "Wir wollen noch mehr Landwirte in der Umgebung fragen, ob wir ihre Felder nutzen können. Oft ähneln die Ritte im Gelände mehr einem Springparcours, weil keine Fläche da ist. Das würden wir gerne ändern."

(kj)
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