Lokalsport: Ein Fauxpas kostet Bergendahl den möglichen Hattrick

Lokalsport : Ein Fauxpas kostet Bergendahl den möglichen Hattrick

Der Hattrick war möglich. Quimby trug 2016 erst Arne Bergendahl und im vergangenen Jahr Vater Helmut Bergendahl zum Sieg in der Indoor-Vielseitigkeitsprüfung beim Gahlener Turnier. Gestern schien sich die Siegesserie des Familienduos des ZRFV von Lützow Hamminkeln in der Prüfung Klasse M** fortzusetzen. Helmut Bergendahl und Quimby waren schnell und technisch sauber in dem Wettbewerb unterwegs, in dem erstmals die Benotung der Richter und nicht die reine Zeit ausschlaggebend war. Doch nach Sprung zwölf verlor der 61-Jährige plötzlich die Orientierung im Parcours. "Ich wusste nicht mehr, wie es weitergeht", sagte Bergendahl hinterher, als er schon wieder über den Fauxpas lachen konnte - auch wenn er ihm den möglichen Sieg kostete.

Trotzdem erreichte der Hamminkelner noch die Wertnote 7,9. Er landete hinter Vanessa Bölting (Münster), die mit ihren Pferden Carlson und Comtesse die Ränge eins und zwei belegte, sowie der zweifachen Mannschafts-Olympiasiegerin Ingrid Klimke (Münster) mit Pamenides auf dem vierten Platz. "Natürlich ärgere ich mich über den Fehler, aber eine Verweigerung wäre deutlich schlimmer gewesen", sagte Bergendahl, der sich zudem mit Chica Calma auf Rang zehn platzierte.

Lokalmatador Jens Hoffrogge wusste nicht so recht, was er mit seinen Plätzen sieben (mit Sunny Side First) und zwölf (Black Rock) anfangen sollte. "Die Leistung war okay, aber das Glück nicht auf meiner Seite", sagte er nach der Premiere des veränderten Ritts über Naturhindernisse. "Das neue System ist interessant. Jetzt gilt es, die Prüfungsform zu perfektionieren."

(nip)
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