Lokalsport: Dietrich Ens schafft drei Bestzeiten bei der DM

Lokalsport : Dietrich Ens schafft drei Bestzeiten bei der DM

Schwimmer des Weseler SV überzeugt bei der Jahrgangs-Meisterschaft. Sein Clubkollege Christian Külkens hat Pech.

Freude und Enttäuschung lagen bei den Deutschen Jahrgangs-Meisterschaften (DJM) in Berlin für die Teilnehmer des Weseler Schwimmvereins dicht beieinander. Während Dietrich Ens mit drei Bestzeiten und einem siebten Platz über 100 Meter Brust die Heimreise antreten konnte, musste Christian Külkens wegen einer Nagelbettentzündung nach dem Start über 50 Meter Brust passen. Eine erfreuliche Nachricht gab es aber für beide Sportler: Erstmals in der 103-jährigen Vereinsgeschichte qualifizierten sich Aktive des WSV über 50 und 100 Meter Brust für die offene Deutsche Meisterschaft, die vom 15. bis 18. Juni ebenfalls in Berlin ausgetragen wird.

Bei seinem ersten Start in Berlin pulverisierte Dietrich Ens (Jahrgang 2000) seine Bestzeit über 100 Meter Brust. Er unterbot seine bisherige Bestmarke in 1:07,43 Minuten um 1,55 Sekunden und zog als Siebtschnellster in den Endlauf ein. Dort bestätigte er in 1:07,47 Minuten seine Vorlaufzeit und belegte den siebten Platz im Gesamtklassement.

Ein wenig Pech hatte Ens über 50 Meter Brust. In 30,49 Sekunden gelang ihm zwar erneut ein persönlicher Rekord, doch als Neunter fehlten ihm 0,17 Sekunden zum Einzug ins Finale. Seine gelungene Vorstellung rundete Dietrich Ens mit der Bestmarke von 2:35,51 Minuten über 200 Meter Brust ab. Dies bedeutete den 20. Platz.

Aufgrund seiner Abschlussprüfungen am Berufskolleg in Wesel war Christian Külkens (Jahrgang 1998) erst am zweiten Veranstaltungstag angereist. Schon zu diesem Zeitpunkt machte ihm eine Nagelbettentzündung zu schaffen. Über 50 Meter Brust ging er trotzdem an den Start, blieb aber in 30,27 Sekunden unter seinen Möglichkeiten und landete auf dem 14. Platz. Danach lief für den Weseler gar nichts mehr. Den Start über 50 Meter Freistil musste Christian Külkens absagen. Stattdessen wurde der verletzte Fuß im Krankenhaus behandelt. Der Start bei den offenen Deutschen Meisterschaften in knapp zwei Wochen sollte aber nicht gefährdet sein.

(R.P.)
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