Die Torflaute des Hamminkelner SV hält an

Fußball : Die Torflaute des Hamminkelner SV hält an

Nach dem 0:1 gegen SuS Dinslaken rücken für den Bezirksligisten die Abstiegsränge immer näher.

Es bleibt dabei: Für Fußball-Bezirksligist Hamminkelner SV ist das gegnerische Tor derzeit wie vernagelt. Seit nun bereits 546 Minuten wartet der HSV mittlerweile auf einen eigenen Treffer. Auch im gestrigen Heimspiel gegen den SuS Dinslaken 09 blieb die Mannschaft von Trainer Michael Tyrann ohne Torerfolg und unterlag mit 0:1 (0:1). Was noch schlimmer ist: Die ohnehin prekäre Personalsituation verschärfte sich, weil Mittelfeldspieler Tom Klump nach 50 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. „Was wir derzeit in der Offensive bieten können, ist einfach zu wenig”, sagte der Coach nach den aus Hamminkelner Sicht ernüchternden 90 Minuten. „Uns fehlt einfach dieses eine Tor, damit der Knoten sich endlich löst”, so Tyrann.

Der HSV zeigte sich vor heimischer Kulisse im Vergleich zur Vorwoche zwar spielerisch verbessert. Aber dies war aufgrund der dürftigen Vorstellung, die das bei der 0:4-Niederlage in Friedrichsfeld gezeigt hatte, auch nicht anders zu erwarten. Torchancen blieben jedoch einmal mehr Mangelware. Lediglich ein wuchtiger Schuss von Tom Klump, der die Latte traf (20.), und ein Schlenzer von Arda Gözüdok (38.) blieben die wenigen Höhepunkte auf Seiten des Gastgebers.

Die Gäste zeigten sich da schon wesentlich präsenter, tauchten immer wieder gefährlich vor dem Hamminkelner Tor auf und erzielten beinahe folgerichtig in der 35. Minute durch Marcel Ehrhardt den verdienten Führungstreffer.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein unverändertes Bild. Die Schützlinge von Michael Tyrann kamen nur selten in den gegnerischen Strafraum. Zudem schwächte sich das Team selbst, als Tobias Quartsteg nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah. Lediglich einmal wurde es gefährlich für den SuS Dinslaken 09, als Raik Wittig in der Nachspielzeit frei vor dem gegnerischen Tor auftauchte, der Keeper der Gäste aber glänzend reagierte.

„Läuferisch und kämpferisch kann ich der Mannschaft absolut keinen Vorwurf machen”, so der Hamminkelner Trainer und fügte hinzu: „Aber uns fehlen derzeit sowohl die Mittel als auch das Quäntchen Glück.”

Hamminkelner SV: Tünte - Hütten, Klein-Hitpaß, Hollenberg, Gözüdok (70. Ihlbrock), Hoffmann, Krause, Klump (50. Kürekci), Müller, Wittig, Quartsteg.

(beck)
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