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Lokalsport: Der PSV Wesel glaubt an seine Stärke

Lokalsport : Der PSV Wesel glaubt an seine Stärke

Der Fußball-Landesligist hat in der vergangenen Saison im Abstiegskampf eine Menge gelernt. Das wurde zuletzt beim 2:2 gegen Sterkrade belohnt. Jetzt tritt die Mannschaft beim SV Hönnepel-Niedermörmter an.

Der PSV Wesel ist für seine Verhältnisse sehr gut in die Saison gestartet. Das war beim Fußball-Landesligisten unter Trainer Björn Assfelder in den beiden Spielzeiten zuvor nicht der Fall. Da kam das Team zum Auftakt häufig unter die Räder und kassierte herbe Niederlagen. Jetzt hat der PSV nach zwei Spieltagen bereits vier Punkte auf seinem Konto. Nach dem 1:0-Sieg gegen die SF Niederwenigern, der über weite Strecken in Unterzahl errungen wurde, folgte am Mittwoch das 2:2 in der Heimpartie gegen die Spvgg. Sterkrade-Nord.

Den Treffer zum Endstand erzielte der kurz zuvor eingewechselte Joker Oliver Vos erst kurz vor Schluss. Björn Assfelder weiß natürlich, dass dieses Tor zu dem späten Zeitpunkt glücklich war. Doch es zeigt ihm, dass seine Mannschaft aus der vergangenen Saison - bekanntlich schaffte der Landesligist erst mit einer furiosen Rückrunde den Klassenerhalt - vieles gelernt hat. "Wir glauben mittlerweile immer an unsere Stärken und geben uns nicht mehr auf", sagt der PSV-Coach. Am Sonntag wartet die nächste Herausforderung. Dann tritt die Mannschaft beim SV Hönnepel-Niedermörmter an.

Der Oberliga-Absteiger, der in den ersten beiden Begegnungen lediglich einen Zähler gesammelt hat, blieb bislang hinter den eigenen Erwartungen zurück. Der Gegner befindet sich nach dem Abstieg im Umbruch. Viele Spieler haben den Verein verlassen. "Und ein Neuaufbau ist nun einmal nicht in wenigen Wochen abgeschlossen. Die neuen Akteure brauchen Zeit, um sich zu finden", sagt Assfelder.

Die Neuzugänge des PSV haben sich bislang sehr gut integriert. Eray Tuncel, Lauritz Meis und Tarek Staude haben die ersten 180 Minuten beinahe komplett absolviert. "Ich wusste um ihre Qualitäten. Ihre Leistungen haben mich bestätigt", so der Weseler Coach. Sebastian Weinkath, ebenfalls neu im Team, hat noch Trainingsrückstand und macht Fortschritte. Als großes Plus sieht Björn Assfelder den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft an. "Kein Spieler kann sich sicher sein, in der Startelf zu stehen. Manchmal krempel ich den ganzen Kader um, wenn ich eine entsprechende Idee habe", so Assfelder.

Tarek Staude wechselte in der Sommerpause vom kommenden Gegner SV Hönnepel-Niedermörmter zum PSV. "Ich bin froh, dass er sich für uns entschieden hat. Zum einen oder anderen Spieler des Gegners werde ich ihn bestimmt befragen", sagt der PSV-Trainer. Der Übungsleiter muss weiter auf den für vier Spiele gesperrten Christopher Abel verzichten, der zum Auftakt gegen die SF Niederwenigern die Rote Karte gesehen hatte. Pascal Bongers stieg nach einer Schambeinentzündung gestern wieder ins Lauftraining ein. Finn Tammer ist im Urlaub. Bei Stephan Sanders (Knieverletzung) steht am Samstag eine weitere Untersuchung an.

(RP)