Lokalsport: Der neue Sandplatz kommt sehr gut an

Lokalsport: Der neue Sandplatz kommt sehr gut an

Reiten: Auf dem neuen Untergrund ist das Frühjahrsturnier des RV St. Hubertus Obrighoven erfolgreich über die Bühne gegangen. Das Stilspringen der Klasse M* gewinnt Carolin Zell (RV Jagdfalke Brünen) vor Anke Engelmann (RVO).

Die Mühe hat sich gelohnt. Der neue Sandplatz des Reitsportvereins St. Hubertus Obrighoven hat alle Erwartungen erfüllt. Einige Monate schweißtreibender Arbeit haben die treuen Helfer in das Projekt investiert. Beim Frühjahrsturnier am Wochenende fanden auf dem neuen Untergrund erstmals Wettkämpfe statt. "Die Resonanz war super. Der Platz wurde sehr gut angenommen", sagte Hans-Peter Abeck, Vorsitzender des Vereins. Das schlug sich vor allem bei den Springreitern in den Meldezahlen nieder. Dort gab es dreimal so viele Nennungen im Vergleich zum vergangenen Jahr.

Nicht nur sportlich bietet das neue Geläuf einen Mehrwert für den Verein. "Er macht einfach etwas her", sagt der Vorsitzende. Der alte Platz, der zurzeit erneuert wird, sei gar nicht mal so viel schlechter gewesen. Er war aber schon lange nicht mehr als Sandplatz durchgegangen, weil dort Gras wuchs. Vor allem für das Auge ist der neue Platz daher eine Bereicherung. Jedoch brachte er auch neue Herausforderungen mit sich, wie die Organisatoren feststellen mussten. Da das neue Geläuf etwas abgelegen vom eigentlichen Mittelpunkt der Anlage liegt, mussten auch die Gastronomie-Stände umverteilt werden. "Da gibt es noch Optimierungsbedarf. Aber das ist ja völlig normal. Alle Beteiligten müssen sich auf die neue Situation einstellen", sagte Jutta Engelmann, Pressewartin des RVO.

Auch die hohe Teilnehmerzahl stellte die Obrighovener organisatorisch vor eine große Aufgabe. Denn 70 Prozent der gemeldeten Reiter traten an. Die Organisatoren waren sogar gezwungen, zwei Prüfungen des Wochenendes auf den heutigen Maifeiertag zu legen, an dem das traditionelle Pony-Turnier für den Reitnachwuchs stattfindet. "Sonst hätten wir am Sonntag um halb sieben anfangen müssen, zu reiten", e sagte Engelmann. Die übrigen Prüfungen am Samstag und Sonntag konnten wie geplant stattfinden. Das Wetter spielte größtenteils mit. Einzig am Sonntagvormittag wurden die Beteiligten nass. Die meisten Zuschauer kamen erst, als die Sonne am Nachmittag wieder herauskam. "Da hatten wir dann für Zuschauer und Sportler optimale Bedingungen", sagte Abeck.

Das sportliche Highlight am Dressur-Samstag war die M*-Prüfung, die Mareike Mondrowski vom RV Wanderfalke Drevenack mit ihrem Vintages für sich entscheiden konnte. Auch bei den hochklassigen Spring-Wettkämpfen am Sonntag waren Lokalmatadore erfolgreich. Das Stilspringen der Klasse M* gewann Carolin Zell (RV Jagdfalke Brünen) vor Anke Engelmann vom Gastgeber. Die Obrighovenerin Anke Engelmann schaffte es in der L*-Dressurprüfung nach oben aufs Treppchen. "Die Zuschauer sind auf ihre Kosten gekommen. Es ist erfreulich, dass die hiesigen Reiter so erfolgreich waren", sagte der RVO-Vorsitzende.

(RP)
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