Fußball: Der nächste Umbruch beim SV Schermbeck

Fußball : Der nächste Umbruch beim SV Schermbeck

Was Trainer Martin Stroetzel vermeiden wollte, ist eingetroffen. Beim SV Schermbeck, der in der neuen Saison in der Oberliga Westfalen spielt, steht der nächste Umbruch an. Denn der SVS hat erneut wichtige Akteure verloren. Vor allem der Verlust von Verteidiger Andreas Altenbeck (TuS Bösinghoven) und Mittelfeldakteur Fatlum Zaskoku (Ziel unbekannt) schmerzt. Schließlich hatten die Kicker zunächst zugesagt, in Schermbeck zu bleiben. "Doch es wurde versäumt, ihnen zeitnah Verträge vorzulegen. Da darf man sich nicht wundern, wenn die Spieler gehen. Jetzt haben wir das Problem, dass wir auf zentralen Positionen wichtige Akteure ersetzen müssen. Das ist ärgerlich", sagt Stroetzel.

Entsprechend skeptisch blickt der Coach der Spielzeit entgegen. "Stand heute ist, dass in der Klasse einige Clubs viel besser als der SVS aufgestellt sind", sagt Stroetzel, der seit 1998 im Amt ist. Zwar geht er davon aus, dass der Club noch Spieler für die Abwehr und das Mittelfeld findet, die dringend benötigt werden. "Doch das wird nicht von heute auf morgen klappen. Da wir schon in der nächsten Woche mit dem Training beginnen, steht fest, dass die Vorbereitung wieder nicht optimal sein wird", meint Stroetzel.

Derzeit gehören dem Kader 16 Akteure an – darunter vier Kicker, die aus der eigenen Jugend aufgerückt sind. Fraglich ist, ob Nassirou Ouro-Akpo und Tobias Urban bleiben. Die entscheidenden Verhandlungen stehen noch aus. Bekanntester Neuzugang ist Pascal Kurz (Westfalia Herne), der in der letzten Saison einer der besten Keeper der NRW-Liga war. Unter den bislang vier Neuzugängen ist ein alter Bekannter: Tuncay Turgut kehrt vom SC Hassel zurück.

(RP)