Lokalsport: Der nächste Dämpfer im Titelrennen für den SVS

Lokalsport : Der nächste Dämpfer im Titelrennen für den SVS

Handball-Landesligist kommt ersatzgeschwächt gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken II nicht über ein 21:21 hinaus.

Der SV Schermbeck musste sich in der Handball-Landesliga zum zweiten Mal in Folge mit einem Unentschieden begnügen. Nach dem 26:26 beim VfB Homberg II sechs Tage zuvor kam der Tabellenvierte am Samstag in der Heimpartie gegen den Neunten MTV Rheinwacht Dinslaken II nicht über ein 21:21 (12:11) hinaus. Damit erhielten die Hoffnungen des Neulings, den Durchmarsch in die Verbandsliga schaffen zu können, einen weiteren Dämpfer. Für Trainer Thomas Keysers hat sich das Thema fast schon erledigt. "Mit dem Aufstieg haben wir in dieser Saison wohl nichts mehr zu tun", sagte er.

Ein Grund dafür, dass der SV Schermbeck im Rennen um den Titel in den vergangenen beiden Partien nicht die dringend benötigten Siege feiern konnte, sind die großen personellen Probleme. Gegen den MTV Dinslaken II fehlten gleich neun Akteure. Dennoch legte das Keysers-Team, das mit drei Spielern aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt wurde, zielstrebig los und hatte sich nach einer guten Viertelstunde bereits eine Sechs-Tore-Führung herausgespielt (10:4). "Zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Spiel fest im Griff", sagte Keysers.

Das blieb allerdings nicht so. Die Gäste kämpften sich heran. Schon bis zur Pause war der Vorsprung auf einen Treffer geschrumpft (12:11). Eineinhalb Minuten vor dem Abpfiff lag der SV Schermbeck sogar mit 19:21 im Hintertreffen, ehe Sven Felisiak und Pierre Weber, der sieben Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter verwandelte, mit ihren Toren noch für das Unentschieden sorgten. "Am Ende müssen wir über diesen Punktgewinn sogar froh sein", sagte der Schermbecker Übungsleiter.

SV Schermbeck: Maile, N. Bell - Kempken (1), Froehner-Soppe (1), Marienbohm (3), Robert (3), Döhmer (1), Weber (8/2), Potthast, Felisiak (4), Schulte-Bocholt.

(beck)