Lokalsport: Der HSC Berg will seinen Lauf fortsetzen

Lokalsport : Der HSC Berg will seinen Lauf fortsetzen

Fußball: Der A-Ligist empfängt am Sonntag GW Lankern. SV Brünen und SV Bislich spielen auswärts.

Der Fußball-A-Ligist HSC Berg befindet sich im Aufschwung. Der Aufsteiger hat aus den vier jüngsten Partien zehn Punkte geholt und die Abstiegsränge verlassen. Nach einer langen Durststrecke scheint der Knoten geplatzt zu sein. "Aber wir müssen jetzt weiter hart arbeiten und dürfen nicht nachlassen", sagt Trainer Guido Dickmann. Sein Team ist am Sonntag um 15 Uhr Gastgeber für GW Lankern. Dann will der HSC den vierten Heimsieg in Folge einfahren. "Dafür müssen wir aber mit der Courage antreten, die wir auch zuletzt an den Tag gelegt haben", so Dickmann.

Seine Mannschaft zeigte sich in den jüngsten Partien trotz der weiterhin angespannten Personalsituation deutlich verbessert. "Sie hat verstanden, dass es ohne richtige Einstellung nicht geht. Alle ziehen an einem Strang", sagt der HSC-Übungsleiter, der einen unangenehmen Gegner erwartet. Die Lankerner gelten eigentlich als eine Mannschaft, die über eine starke Defensive verfügt. Von der war aber im letzten Spiel nichts zu sehen. Die Grün-Weißen verloren die Nachhol-Partie beim SV Bislich am Ostermontag mit 0:5. "Wir haben etwas gutzumachen", stellt GWL-Trainer Markus Rambach fest. Ihm hatte gar nicht gefallen, dass seine Spieler mit dem holprigen Geläuf in Bislich haderten. Auf einen grünen Teppich wird sein Team auch am Sonntag nicht stoßen. "Deswegen müssen wir die Situation so annehmen, wie sie ist. Es ist schließlich auch ein Derby", sagt Rambach.

Während der HSC auf den drittletzten Rang geklettert ist, stehen die Grün-Weißen mit komfortablen 26 Punkten auf dem elften Platz. Gerettet sind die Lankerner aber noch nicht. "Wir müssen noch ein paar Zähler holen", sagt Rambach. Neben den Langzeitverletzten wird ihm wahrscheinlich auch Janek Joosten (privat verhindert) nicht zur Verfügung stehen. Beim HSC könnte Peter Hufe ins Aufgebot zurückkehren.

Der SV Brünen gastiert am Sonntag um 15 Uhr beim Tabellenfünften Westfalia Anholt. Am liebsten würde SVB-Trainer Aycin Özbek einen Sieg als Ziel ausrufen. Vor allem, weil sein Team zuletzt zweimal in Folge in letzter Minute verloren hat. Jedoch gehen die Brüner aufgrund großer Verletzungssorgen als klarer Außenseiter in die Partie. Bauchschmerzen bereiten dem Übungsleiter die Trainingsbedingungen. "Es fehlen neun verletzte Spieler. Wir können nicht vernünftig trainieren. Und ohne Training geht es nicht", sagt Özbek. Trotz der widrigen Umstände resigniert der SVB-Coach nicht: "Alle, die können, müssen ihre Kräfte mobilisieren." Der Trainer wird auch auf Torwart Björn Mense verzichten müssen.

Der SV Bislich muss am Sonntag um 15 Uhr bei der DJK TuS Stenern antreten. Nach vier Punkten aus den letzten beiden Spielen ist Trainer Bernd Pagojus zuversichtlich, nimmt seine Mannschaft aber auch in die Pflicht: "Jetzt müssen wir den Trend auch mal bestätigen." Der Coach wird voraussichtlich zum dritten Mal in Folge dieselbe Elf aufstellen können. Nach den zuletzt guten Auftritten hat Pagojus auch keinen Grund, etwas zu ändern. "Wenn wir so geschlossen auftreten, ist auch in Stenern etwas möglich", sagt der Trainer.

In der Kreisliga A Moers empfängt der SV Büderich am Sonntag, 15 Uhr, den SV Sonsbeck II, der den zweiten Tabellenplatz belegt. Das Hinspiel in Sonsbeck verlor der SVB mit sage und schreibe 1:10. "Da ist Wiedergutmachung angesagt. So ein Ergebnis wird es nicht noch einmal geben. Zu Hause ist etwas möglich", sagt der Büdericher Coach Stefan Tebbe. Alexander Höppner und Felipe Moroder-Bendyk kehren in den Kader zurück. Der gesperrte Dominik Tebbe sowie Tobias Frings und Florian Fuhrmann fehlen.

(fp)
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