Der Hamminkelner SV will endlich wieder treffen

Fußball : Der Hamminkelner SV will endlich wieder treffen

Seit 366 Minuten ist der Bezirksligist ohne Tor. Bei der SV Friedrichsfeld soll am Sonntag der Knoten platzen.

Fußball-Bezirksligist Hamminkelner SV ist nach wie vor auf der Suche nach der Form des Saisonstarts. Wobei es eigentlich eher die Suche nach den positiven Resultaten ist. Denn nach zehn Zählern aus den ersten vier Spielen folgten zwar weiter passable Leistungen, aber eben auch vier Begegnungen ohne Sieg und ohne eigenen Treffer. Für das Gastspiel am Sonntag, 15 Uhr, bei der SV Friedrichsfeld sollte der Punktgewinn vom vergangenen Sonntag gegen den VfB Homberg II aber so etwas wie ein Mutmacher sein. Immerhin holte der HSV diesen Zähler gegen den aktuellen Tabellenzweiten. „Das Spiel hätten wir sogar gewinnen können, weil wir die deutlich klareren Chancen hatten”, sagt Trainer Michael Tyrann, zeigt aber zugleich auf, wo derzeit der Schuh drückt. „Wir treffen das Tor nicht. Das ist sehr ärgerlich.”

Das war auch in den drei vorherigen Partien gegen BW Dingden, TuS Mündelheim und die DJK Arminia Lirich so. Seit 366 Minuten wartet der HSV nun auf einen Treffer. In Friedrichsfeld hat es der HSV nun erneut mit einem Gegner zu tun, der kompakt steht, über individuelle Klasse verfügt und einen, so Tyrann, „sehr guten Torhüter hat”. Auch in dieser Partie wird den Gästen das Tore schießen also nicht leicht gemacht. „Wenn wir am Sonntag den Bann brechen und in Führung gehen”, so der Coach, „dann werden wir auch als Sieger den Platz verlassen.”

Allerdings hat der Hamminkelner Coach erhebliche Personalsorgen. Neben Jörn Bergendahl (Bänderverletzung) werden auch Marius Laub (Adduktorenprobleme), Maximos Fachantidis (Bänderdehnung), Pascal Bongers (erkrankt), Christoph Müller (Bänderdehnung) und Joshua Oomen (Grippe) fehlen. Hinter den Einsätzen von Raik Wittig (Leistenprobleme) und Pascal Krause (Wadenverletzung) stehen zudem noch Fragezeichen. Michael Tyrann bleibt dennoch optimistisch. „Wir haben zuletzt gut trainiert. Jetzt müssen sich eben jene Spieler beweisen, die bislang hinten dran standen”, sagt der Coach. 

(beck)
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