Handball: BWD macht mit toller Moral einen großen Schritt zum Klassenerhalt

Handball : BWD macht mit toller Moral einen großen Schritt zum Klassenerhalt

Handball: Frauen-Landesligist BW Dingden gewinnt wichtiges Spiel in Bocholt nach 8:13-Rückstand zur Pause mit 16:15. SVS und HSG kassieren Niederlagen.

BW Dingden ist dem Klassenerhalt in der Handball-Landesliga der Frauen am Samstag einen großen Schritt näher gekommen. Das Team von Trainer Ralf Sobotta behielt beim Vorletzten TSV Bocholt II mit 16:15 (8:13) die Oberhand und hat nun zwei Zähler Vorsprung vor einem Abstiegsplatz. Der Coach war angetan vom Auftritt seiner Schützlinge. "Es war faszinierend, wie die Mannschaft mit dem Druck umgegangen ist", sagte Sobotta. In der Tat bewiesen die Blau-Weißen tolle Moral. Sie steigerten sich nach einem 8:13-Rückstand zur Pause vor allem in der Abwehr. Im zweiten Abschnitt ließ der Gast nur noch zwei Gegentore zu. "Wir haben in der Halbzeit alles ruhig besprochen und dann die richtige Reaktion gezeigt", sagte Sobotta. Er hob Torhüterin Janina Kamps hervor, die mit Schmerzen im Knie spielte und den Sieg kurz vor dem Abpfiff festhielt.

BW Dingden: Kamps - Bußkamp (3), Loskamp (1), Gollor, Koopmann, Tenhagen, Essing (3), Hartmann (1), Narberhaus, Tewinkel, Tielkes (4/1), Hoffmann, Schüllingkamp, Terwege (4).

Für den SV Schermbeck sieht die Lage im Kampf um den Klassenerhalt weiter düster aus. Die 21:31 (15:18)-Niederlage gegen den MTV Dinslaken war bereits die neunte Partie in Folge ohne Sieg. Das Schlusslicht trennen nun zwei Punkte vom rettenden Ufer. Trainer Heiko Kreilkamp geht dennoch relativ entspannt in die restlichen Partien. "Wir lassen uns nicht verrückt machen. Wenn wir die Leistung, die wir gegen Dinslaken gezeigt haben, bestätigen, können wir zufrieden sein. Wir müssen dann abwarten, was dabei herausspringt", sagte der Coach. Vor allem in Hälfte eins bot der SVS eine ansprechende Vorstellung. Nach dem Wechsel haperte es im Angriff. Kreilkamp: "Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen und entspricht nicht dem Spielverlauf."

SV Schermbeck: Webers - Hindricksen (1), Dahlhaus (1), J. Heidermann (2), Grömping (2), C. Heidermann (3), Langehegermann (4), Schulze (1), Rohring, Kötter (2), Neuenhoff, Kölking (1), Knopp (2), Fröhlich (2).

Die HSG Wesel verpasste beim Tabellenvierten TuS Lintfort II eine Überraschung knapp. Die Mannschaft von Trainer Karsten Jasinski unterlag mit 17:18 (11:12), hat aber weiter drei Zähler Vorsprung vor einem Abstiegsplatz. Der Coach bescheinigte seinem Team in kämpferischer Hinsicht eine sehr gute Leistung. "Es war schade, dass dies nicht belohnt wurde. Ein Remis wäre verdient gewesen", sagte Jasinski.

HSG Wesel: Terfurth, Laukner - Klyk (3), Korczak (3), Schmitz (2), Lievers, Betcke (5/1), Hasenkamp (1), Haynitzsch, Panek (1), Raumann, Ogiolda (2).

(me)
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