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BWD gelingt wichtiger Sieg in Handball-Bezirksliga der Frauen.

Handball : BWD-Frauen schaffen wichtigen 20:15-Sieg 

Handball-Bezirksligist verschafft sich Luft im Abstiegskampf. HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg unterliegt Spitzenreiter Biefang nach 11:10-Pausenführung mit 17:28.

Die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg musste sich in der Handball-Landesliga der Frauen dem Spitzenreiter TV Biefang II erwartungsgemäß geschlagen geben. Allerdings zog sich die Mannschaft von Trainer Ralf Sobotta bei der 17:28 (11:10)-Niederlage zumindest eine Halbzeit lang sehr achtbar aus der Affäre. Sie machte dem Spitzenreiter in der ersten Hälfte das Leben schwer, ging sogar mit einer knappen Führung in die Pause. „Das waren die besten 30 Minuten der bisherigen Saison. Die Abwehrarbeit war sensationell“, sagte Sobotta.

Knackpunkt war dann nach dem Wechsel eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die HSG. Die Gäste aus Oberhausen trafen in Überzahl gleich dreimal und bauten ihren Vorsprung danach nach immer weiter aus. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit auch ein wenig Wurfpech, als wir nur Latte und Pfosten getroffen haben. Für uns bricht jetzt auch keine Welt zusammen, denn das Ergebnis und die Höhe der Niederlage spiegeln keinesfalls den Spielverlauf wider“, sagte der Coach.

HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg: K. Bücker, Terfurth – Schnelting (2), Bruckwilder, Helling, Becker (3), Eimers (1), Zey, Nehling (3), Gorges, E. Becker, Haves (4), Rose (3/3), A. Bücker (1).

In der Frauen-Bezirksliga schaffte BW Dingden im Kampf um den Klassenerhalt einen ganz wichtigen Erfolg. Die Blau-Weißen siegten beim direkten Konkurrenten TV Issum II mit 20:15 (9:6) und schoben sich damit auf den sechsten Platz vor. Der Vorsprung auf Schlusslicht Borken beträgt vier Zähler. In Issum gerieten die Gäste zunächst in Rückstand, übernahmen dann aber das Kommando. Den Vorsprung zur Pause baute das Team kontinuierlich aus. Der TV Issum II fand keine Mittel mehr, um die Mannschaft von Trainer Tobias Weidemann noch einmal in Gefahr zu bringen.

BW Dingden: Klein-Hitpaß – Busskamp (8), Loskamp, Leiting (3), Lievers (1), Koopmann (1), Geuting (7), Tewinkel, Wittich, Ratering.

Ausgesprochen torarm verlief die Partie zwischen Bezirksligist SV Schermbeck und dem abstiegsbedrohten TV Voerde. Beim aus Schermbecker Sicht enttäuschenden 14:14 (10:7) erzielte SVS-Spielerin Johanna Heidermann knapp sechs Minuten vor dem Ende den Treffer zum Endstand. Vor allem nach der Pause fand der Gastgeber keine Mittel gegen die robuste Voerder Abwehr. Nach 40 Minuten führte der SV Schermbeck trotzdem noch mit 12:10. Aber die Gäste gaben sich nicht auf. Am Ende musste der SV Schermbeck über den Punkt sogar froh sein.

SV Schermbeck: Latzel – Knopp, Kötter (1), Kantert, Maile (3), Schulte-Bocholt (6/2), Mast, Heidermann (2), Neuenhoff (1), Kölking (1), Fröhlich, Ebbing, Oberheim.

(tik)