Lokalsport: BWD benötigt nur 71 Minuten zum Sieg

Lokalsport : BWD benötigt nur 71 Minuten zum Sieg

Volleyball-Zweitligist BW Dingden lässt auch nach dem vorzeitigen Klassenerhalt nicht locker. Beim 3:0-Erfolg in der Heimpartie gegen den USC Münster II bietet die Mannschaft von Trainer Olaf Betting eine überzeugende Leistung.

Die nötige Anspannung war da, der bereits vorzeitig feststehende Klassenerhalt wirkte sich nicht negativ aus. Im Gegenteil. Die Zweitliga-Volleyballerinnen von Blau-Weiß Dingden bezwangen am Samstag im vorletzten Heimspiel in dieser Saison den USC Münster II glatt mit 3:0 (25:20, 25:14, 25:12). Und auch die Zuschauer-Resonanz konnte sich zur Freude der Blau-Weißen durchaus sehen lassen. Knapp 300 Fans verfolgten dieses Duell, in dem es für beide Mannschaften eigentlich um nichts mehr ging.

Das ganz große Ziel Klassenerhalt ist perfekt. Doch das Trainer-Trio von BW Dingden hat sich schon neue Ziele gesetzt. "Damit wollen wir die Spannung hochhalten", sagte Coach Olaf Betting. Zum einen geht es für den Neuling um die bestmögliche Platzierung. Andererseits steht gegen Münster II und die nun noch kommenden vier Kontrahentinnen eine Bilanz von nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen der Hinserie. Mit dem 3:0 am Samstagabend ist diese Marke bereits übertroffen. "Wir rechnen uns schon aus, dass uns in dieser Saison vielleicht noch die eine oder andere Überraschung gelingt", sagt Betting, der auf weiter starke Leistungen seiner Schützlinge hofft.

Mit den Gästen aus Münster hatte BWD recht leichtes Spiel. Dies lag zum einen der eigenen Vorstellung. "Wir waren extrem stark, haben keine Schwächen gezeigt und uns auch nicht auf das Niveau des Gegners hinunterziehen lassen", sagte Olaf Betting. Erleichtert wurde die Aufgabe für die Gastgeberinnen allerdings auch durch die Tatsache, dass in Hanna Orthmann und Pia Leweling die beiden wohl stärksten Spielerinnen der zweiten Mannschaft in den Erstliga-Kader Münsters hochgezogen worden waren.

So entwickelte sich die Partie nach noch recht ausgeglichenem ersten Satz zu einer einseitigen Angelegenheit. "Das war schon souverän, der Gegner besaß keine Chance", sagte Betting. Sein Team habe höchstens einmal bei zwei, drei Ballwechseln hintereinander geschwächelt, sich dann aber direkt wieder gefangen.

"Wir haben eindrucksvoll bewiesen, dass wir in der richtigen Klasse spielen", so der Übungsleiter von BW Dingden. Dabei verzichtete Olaf Betting während der reinen Spielzeit von nur 71 Minuten fast komplett auf personelle Veränderungen der ersten Sechs. "Ich hatte der Mannschaft gesagt, dass es keine Wechsel gibt, wenn es gut läuft", begründete er die Entscheidung. Und dies war am Samstagabend der Fall. Allein Kathrin Pasel kam Mitte des dritten Durchgangs für Außenangreiferin Eva Schmitz zum Zug.

(RP)