BW Wertherbruch legt starke Hinrunde in der Kreisliga A hin.

Fußball : BW Wertherbruch spielt eine gute Rolle

Der Neuling hat den Sprung ins Kreisliga-Oberhaus fast mühelos geschafft. Nach einer starken ersten Saisonhälfte sollte der Abstiegskampf kein Thema sein. Trainer Rene Olejniczak hat für die kommende Spielzeit bereits zugesagt.

BW Wertherbruch spielt in der Fußball-Kreisliga A eine außergewöhnlich gute Rolle. Die Mannschaft schaffte im vergangenen Sommer den souveränen Aufstieg ins Kreisliga-Oberhaus und knüpfte bisher fast nahtlos an die guten Leistungen der letzten Saison an. Nach 16 Spielen hat das Team von Trainer Rene Olejniczak bereits 25 Punkte auf dem Konto. In der Tabelle steht es damit auf dem zwölften Rang.

Der Abstiegskampf ist im Vergleich zu den Hamminkelner Nachbarvereinen SV Brünen und VfR Mehrhoog daher in Wertherbruch kein Thema. Wenngleich er natürlich das übergeordnete Ziel bleibt. Übermäßig euphorisch wird Olejniczak nach der fast kompletten Hinrunde – ein Nachholspiel hat der Neuling noch in der Hinterhand – aber nicht: „Wir stehen ungefähr da, wo wir uns vor der Saison auch gesehen haben. Das soll nicht überheblich klingen. Aber wir sind selbstbewusst und wissen, wozu wir in der Lage sind“, sagt der  Wertherbrucher Trainer.

Mit ein wenig mehr Glück wäre sogar mehr drin gewesen. In den letzten vier Spielen ging BW Wertherbruch dreimal als Verlierer vom Platz und rutschte in der Tabelle dadurch etwas ab. „Am Ende ist uns ein bisschen die Puste ausgegangen. Da hatten wir es aber auch mit schweren Gegnern zu tun“, sagt Olejniczak. Seine Schützlinge trafen da nämlich auf die Top-Teams der Liga. Gegen Spitzenreiter DJK Stenern und den Dritten Fortuna Millingen gab es jeweils knappe Niederlagen. Bei der TuB Mussum gingen die Wertherbrucher mit einem verdienten 3:1 als Sieger vom Platz. Lediglich das 0:3 gegen Westfalia Anholt war dann der etwas unschöne Schlusspunkt eines überaus erfolgreichen Jahres.

„Wir haben gezeigt, dass wir auch mit den Top-Teams der Liga mithalten können“, so der BWW-Trainer klar und fügt hinzu: „An schlechten Tagen können wir aber auch gegen jeden Gegner verlieren.“ Davon gab es für den Aufsteiger in der Hinserie allerdings nicht viele. Aussetzer gab es nur gegen den 1. FC Bocholt II (0:5) und Mitaufsteiger VfR Mehrhoog (0:4). Ansonsten ging der Neuling oftmals als verdienter Sieger vom Platz. Der Faktor Glück spielte bei den Erfolgen nur selten eine Rolle. So zum Beispiel beim spektakulären 4:3 gegen GW Vardingholt. „Wir haben teilweise richtig gute Spiele gemacht und häufig unser Leistungsvermögen abgerufen“, so Olejniczak. Eine Überraschung ist das gute Abschneiden für ihn daher nicht.

Der Übungsleiter, der nun seit eineinhalb Jahren in Wertherbruch die sportliche Verantwortung trägt, sieht bei seiner Mannschaft allerdings noch Steigerungspotenzial: „Wir müssen es schaffen, noch mehr Konstanz in unsere Leistungen zu bringen.“ Sein Team sei in der Entwicklung noch lange nicht am Ende angekommen. In taktischer Hinsicht hat Olejniczak in den letzten Monaten bereits einen Reifeprozess ausmachen können. „Das Gute ist, dass die Jungs bereit sind, sich immer weiter zu verbessern. Es macht großen Spaß, mit dieser Mannschaft zu arbeiten“, sagt der Coach, der sich erst einmal im Mittelfeld der Liga festsetzen will.

Seine Zusage für die kommende Saison hat der Übungsleiter den Verantwortlichen schon gegeben. Auch der Großteil der Mannschaft bleibt über die aktuelle Spielzeit hinaus. „Unser Fokus liegt weiter darauf, Talente aus den eigenen Reihen zu integrieren“, so der Coach.

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