BW Dingden mit Heimspiel gegen Stralsunder Wildcats

Volleyball : BW Dingden hat das Ziel Klassenerhalt fast erreicht

Der Zweitligist ist am Samstag Gastgeber für die Stralsunder Wildcats. Die Mannschaft kann einen großen Schritt in Richtung Ligaverbleib machen.

BW Dingden ist in der Zweiten Volleyball-Bundesliga der Damen vier Spieltage vor Schluss fast am Ziel. Trainer Olaf Betting geht davon aus, dass vier oder eventuell auch nur drei Punkte für den Klassenerhalt reichen. Einen großen Schritt zum Ligaverbleib kann der Tabellensiebte BWD, der sieben Zähler Vorsprung vor den Abstiegsplätzen hat, am morgigen Samstag, 19.30 Uhr, im Heimspiel gegen die Stralsunder Wildcats machen. Der Kontrahent ist acht Punkte und zwei Plätze besser als der Gastgeber.

Die Ausgangslage ist ähnlich wie vor dem letzten Spiel gegen den VfL Oythe, das nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gewonnen wurde. Stralsund ist erneut ein Gegner aus dem oberen Tabellendrittel, der nichts mehr mit dem Abstieg zu tun hat. „Wir haben gute Chancen zu punkten“, sagt Betting. Mit einer Leistung wie in Oythe stehen die Chancen wohl sogar sehr gut. Dort legte BW Dingden in allen fünf Sätzen einen starken Auftritt auf das Parkett. „Diese Konstanz hatten wir in den Spielen davor nicht“, so Betting. Zwar hat sein Team in diesem Jahr in der eigenen Halle bereits zweimal einen 0:2-Rückstand in einen Sieg verwandelt. „Aber da waren wir in den ersten beiden Sätzen richtig schlecht.“

Obwohl es für Stralsund sportlich um nicht mehr viel geht, erwartet Olaf Betting einen hochmotivierten Gegner. Denn die Blau-Weißen setzten sich in der Hinrunde glatt mit 3:0 durch. „Das wird Stralsund nicht auf sich sitzen lassen wollen.“ Zwar lief im Hinspiel alles zusammen, jedoch war der Gegner auch personell geschwächt. Vor allem im Angriff ist Stralsund hochkarätig besetzt. „Es wird einmal mehr auf eine gute Feldabwehr ankommen“, sagt Betting. Die war auch am vergangenen Samstag der Schlüssel zum Sieg.

Entscheidend für die gute Leistung gegen Oythe war auch eine taktische Umstellung. Olaf Betting stellte Eva Schmitz ab dem dritten Satz auf die Mittelposition. „Wir halten uns noch offen, wie wir das Team aufstellen“, sagt der Trainer.

Zum zweiten Mal nach ihrem Kreuzbandriss steht Lena Priebs wieder im Aufgebot. Rieke Tidden fehlt aus privaten Gründen. Olaf Betting hofft, dass am Samstag wieder mehr Zuschauer als zuletzt in die Halle Mumbecker Bach kommen. „Denn wir brauchen die Unterstützung von den Rängen.“

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